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Tages(b)log vom 28.04.2005
.... und zugleich Katerkrimi - 5. Teil
Der Herr Kater ist also eingezogen und macht jetzt auf Entfernung erneute Bekanntschaft mit seiner Umgebung.
Ich bin grad nach Hause gekommen, hab schlimme Kopfschmerzen und doch war der erste Gedanke: "Schau´n mer mal, wo der Kater wie steckt."
Nun ja, er hat sich lang und schmal gemacht und beobachtet erstmal alles in Ruhe

Nein, liebe Tierschützer, er ist nicht zerquetscht, er hat sich versteckt und blinzelt mir munter entgegen, ließ sich sogar streicheln. Von hier aus wird jetzt beobachtet und dann heut Nacht die Welt erobert - allerdings bleiben die Fenster zu!
Ich esse jetzt Abendbrot, denn wie sagte meine Oma immer:
"Kopfschmerzen frisst man weg - Bauchschmerzen sch..ßt man weg!"
Nicht verwechseln! *g*
Und ein dickes Dankeschön an alle, die Anteil nehmen. :))
Katerkrimi - Teil 4
Wir waren für 14.30 Uhr verabredet. Um 14.20 Uhr standen wir vor der Tür und es hing ein Zettel dort: "Bin in 10 Minuten zurück *Unterschrift*" Also warteten wir bis 14.30 Uhr, dann bis 14.40 Uhr und um 14.47 Uhr erschien die Dame mit dem Auto und einem Pfund Kaffee in der Hand.
Daraus darf man schließen, was man will.
Dumm gelaufen, daß wir nicht abgezogen sind, sondern gewartet haben. Und damals mit dem Bus gekommen waren und jetzt im Auto "lauerten".
Kein Grußwort als Antwort auf mein "Guten Tag" und stummes Ergreifen des Katers und Einbringen in den von uns mitgebrachten Transportbehälter nach Norm. Nun ja, ich zumindest war höflich, wie ich es gelernt habe, als ich Kind war.
Auf meine Frage, ob sie eine Quittung bräuchte, gab es dann Vorwürfe über die Richterin, "die eine blöde Zicke" sei und die Frage, wann man denn den Kater mal besuchen könne.
Da werde ich mir erstmal rechtskundigen Rat einholen, ob ich das überhaupt muß. Bei solch engagierten Tierschützern muß ich ja glatt mit dem Schlimmsten rechnen. Und ich mag die Polizei und meine Anwältin nicht andauernd zum Kaffee einladen müssen. :))
Ich fand im Übrigen, daß die Richterin Recht gesprochen hat. Selbst wenn ich verloren hätte, müßte ich mich der Neutralität der Frau beugen. Denn sie hat dem Recht entsprechend geurteilt, ohne neues Recht zu sprechen. Ich hätte nämlich sonst garnicht erst geklagt - um Unrecht zu bekommen.
Jetzt akklimatisiert sich der Kater und heute Abend gibt es Fotos.
Mahlzeit ! vom 28.04.2005
Aufwärmbares Essen sollte es sein, wohlschmeckend und sättigend. Dabei mußte es zugleich auch wenig kosten.
So entstand aus Kartoffeln für umgerechnet 80 Cent, Wurst für 1,29 €, Zwiebel für 15 Cent und ein wenig minimale Zutaten wie Brühe, Suppengrün und ein wenig Kartoffelpüree eine

Kartoffelsuppe mit großen Stücken, damit auch Kerle wie ich satt werden und was zu beißen haben.
Es sind somit aus rund 2,30 € gut 6 Portionen Essen entstanden. Das entspricht einer Hartz IV-Mahlzeit von knapp 39 Cent plus Energie.
Elektronische Fußfessel für Arbeitslose...
Da wirft doch so ein gewählter Volksvertreter die Forderung in den politischen Raum, den Langzeitarbeitslosen eine elektronische Fußfessel anzulegen, um sie wieder an einen geregelten Tagesablauf zu gewöhnen.
Dieser Beitrag von T-Online hat mich nicht besonders überrascht.
Was mich dabei maßlos ärgert, ist die gleichzeitige Nennung dieses Polit-Clowns von Arbeitslosen, Straftätern und therapierten Drogensüchtigen in einem Atemzug.
Ich finde, er hat da eine Randgruppe der Gesellschaft vergessen: Die Politiker.
Elektronische Fesseln und Elektroschocks aus diesen Dingern sollten genau diejenigen tragen, die sich auf Kosten der Gesellschaft selbst beweihräuchern und es verlernt haben, statt zu labern, mal zu handeln! Ich fordere eine deutlich sichtbare Halskrause aus Stahl und eine Kette mit einer 20 kg schweren Kugel am Fuß für Bundestagsabgeordnete, damit sie an den Sitzungen auch teilnehmen.
Ich bin erstaunt darüber, daß Typen, die von Steuergeldern der arbeitenden und einkaufenden Bevölkerung leben und zur einzigen Zunft gehören, die sich selbst das Gehalt erhöhen darf, auch noch das Maul aufreissen, um genau die Hand zu beißen, die sie nährt.
Schade, wenn jeder Wähler nicht lernt, daß man solche Menschen niemals wählen darf. Denn heute sind es Arbeitslose, Straftäter und Drogenabhängige in einem Atemzug. Morgen kommen dann vielleicht noch die ledigen Mütter, die Autofahrer und die Kinder dazu.
Wehret den Anfängen und schmeißt solche Maulhelden aus den Ämtern!
Ein Justizminister, der Arbeitslose und ehemalige Drogenabhängige beschimpft, statt sie in seiner Behörde zu beschäftigen, gehört meiner Meinung nach dorthin, wo er herrscht - in den Bau! Denn solche Sprüche und Gedanken gab es schon einmal. Der nächste Schritt sind dann wohl Konzentrationslager für diese Bevölkerungsgruppen, nicht wahr Herr Minister?!


