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Alle Meckereien aus dem Hintergrund ...
.... machen wenig Sinn, wenn ich nicht deutlich genug diejenigen direkt anspreche, die ich meine. Das ist ein doofer Fehler. Den ich jetzt geheilt habe, indem ich ein paar deutliche Worte versandt habe.
Wen ich also in Bezug auf WIM nicht direkt angesprochen habe, der ist nicht gemeint. Ende!
Ich bin jetzt offiziell bei WIM dabei und schreibe, was ich mache. Oder gemacht habe. Oder machen werde. Oder so.
Deswegen halte ich trotzdem nicht mein Maul, wenn mir was nicht gefällt. Aber das darf mir gegenüber auch jeder Andere. Bitte gern auch per Kontaktformular!
Befreit ...
... bin ich nun von einem Kleintransporter voller Kisten, Kästen und Kartons. Der riesige Eckschreibtisch meines Kindes ist auch weg und wir teilen uns jetzt eine Winkelkombination, die bislang im Schlafzimmer vor sich hinrottete. Mein Kind hat jetzt doppelt soviel Platz wie zuvor und ich .... ich weiß noch nicht. Ich muß jetzt aufräumen!
Es wird jetzt Berge von Altpapier und alten Kugelschreibern geben. So ganz genau weiß ich noch nicht, wo ich anfangen soll. Neben mir steht jetzt wieder das Regal auf den ursprünglichen Füßen und nicht mehr umgedreht und ohne Dach auf einem Container, der zum anderen Schreibtisch gehört. Den dieser wiederum gehört nun dem Kinde für ihre Schreib- und Malutensilien.
Ich glaube, ich fange jetzt hier in der Küche an und räume mein CD-Regal ein. Dann gehe ich mutig ins Schlafzimmer, daß ausschaut, als wäre da eine Rakete eingeschlagen. Nur Leichen gibt es dort keine. Wie beruhigend.
Weniger bedeutet .....
... mehr Platz zum Atmen und mehr Raum für sich!
Ich gebe zu, diese Aktion heute, morgen und übermorgen lag mir schon lange auf der Seele. Und je länger die Zeit zum Entrümpeln anhält, desto größer wurde der Berg. Und der Druck auf mich.
Ich gebe zu, im Hinblick auf Behalten, Aufbewahren und Sammeln und dabei insbesondere mit dem Gedanken "Das könnte man (oder jemand) ja noch mal gebrauchen ...." bin ich wirklich schwer belastet.
Hinzu kommen schwere Traumata, was das "Meins" angeht und Besitzwahrung. Kurzum, ich kann mich schwer von Dingen trennen, die ich in irgendeiner Form als "wertvoll" erachte. Wertvoll auch im Hinblick auf "verwenden", "besitzen" und "verschenken".
Heute also habe ich ANGEFANGEN !
Es fällt schwer, zu glauben, daß dieser Anblick erst ein Anfang ist:

Das ist der Flur meiner Drei-Zimmer-Wohnung und hier lagert noch etwas in der Küche:

Wie gesagt, es ist nur Technik! Was ich grad beim Ausräumen noch alles entdeckt habe, wird sicher das gleiche Volumen noch an Sperrgut und Altkleider hergeben. Ich vermute mal, daß ich morgen nachmittag beim zweiten Durchgang an Technik nochmals etwa die Hälfte dazu bekomme.
Ich bin ganz bewußt seit einiger Zeit in die "innere Metaposition" getreten, um mich und mein Verhalten, mein Leben im Chaos zu betrachten. Ich habe bemerkt, daß mich die Unordnung in meinem Schlafzimmer, das Chaos in der Küche und das schlechte Allgemeinbild meiner Wohnung massiv bedrückt.
Sicher weiß ich, daß ich gern bastele und mir vielleicht eine Werkstatt fehlen würde. Doch ich weiß andererseits auch, daß ich niemals freiwillig für mich in der Form aufräumen würde , wie ich es beispielsweise für den 1-Euro-Job tue.
Und hier liegt vermutlich die Lösung zu Änderung der inneren Einstellung. Ich habe dort Unmengen an Chaos beseitigt und direkte Erfolgserlebnisse gehabt. Dann bin ich nach Hause gekommen und habe mein eigenes Chaos gesehen und war machtlos. Mir hätte ein 1-Euro-Jobber gefehlt.
Doch da es realistisch nur eine Person geben darf, die aufräumt, war ich es , der sich selbst zum Handeln leiten mußte. Es ist immer noch erst nur ein Anfang!
Doch immerhin ist es endlich einer!


