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In der Hetze des Tages
So könnte der Titel lauten, wenn es denn wahr wäre. Ich muß heute einfach mal feststellen, daß mein Leben erheblich ruhiger geworden ist, seitdem .... ja ... seit wann eigentlich?
Irgendwann habe ich allen Streß durch andere Menschen zurückgewiesen. Sicher gibt es jetzt noch manchmal Tage oder Stunden, in denen Manches schnell gehen muß oder zeitlich sehr eng disponiert ist. Dennoch hält sich alles im Rahmen und bleibt überschaubar.
Was mich lediglich heutzutage noch aus der Bahn wirft, sind dann nicht funktionierendes Timing durch äußere Einflüsse. Meist grad dann, wenn wichtigste Dinge davon abhängen. Dann raste ich aus. Und ich glaube, das ist auch der Zauber der ganzen Sache.
Ein luftlassendes Zeitpolster, eine angenehme Planung und das Druckablassen dann, wenn es Not tut :)
Boah, rede ich schlau. Und in einer halben Stunde muß ich wieder los und arbeiten. Die Pizza ist noch immer nicht fertig. Aber ich schaff das :))
Woran wird Erfolg gemessen?
Ich bin jedenfalls stolz und glücklich darauf, daß meine Mini-Seite mit dem kleinen Bericht über die Korsika-Freizeit im Juli bis zum gestrigen Tage 642 mal besucht wurde.
Das ist einfach wundervoll :)
Und ich finde, dafür hat sich die Arbeit mehr als gelohnt
Aufgestossen
WENN sich ein Blogger nicht mehr traut, das zu bloggen, was ihm durch den Kopf geht
- weil seine Leser selbst am letzten Stückchen Humor noch was zu kritisieren haben
- weil er an alle Empfindlichkeiten diverser Leser denken muß
- weil er andererseits gelobhudelt wird, bis ihm schlecht wird
- weil er langsam das Gefühl hat, es könne nicht mehr SEIN Blog sein, sondern ein disharmonisches Wunschkonzert
Ich stelle auf meinen Blogrunden immer wieder fest, wie sehr sich Blogbetreiber wie die Fähnlein im Winde drehen und dabei bis zur Selbstaufgabe handeln. Da werden Blogs regelrecht verbogen, bis man den Blogbetreiber gefahrlos verbal niedermetzeln kann.
Da geben Blogs auf, weil Leser dämliche Kommentare abgeben und in jedem zweiten Satz "du mußt" rausprollen.
Selbsternannte Psychologen von eigenen Gnaden deuten in jeden Satz eine Vielfalt selbsterdachter Aussagen hinein und versuchen hinterlistig, sich selbst durch Angabe eines Links auf ihre eigene Homepage noch auf Kosten des Opfers zu bereichern.
Es hat nichts damit zu tun, daß einige der Betroffenen aufgeben, weil sie nicht stark genug sind. Vielmehr frage ich mich, welche krumme Gedankenwelt Menschen beherrscht, die den lieben langen Tag nichts anderes zu tun haben, als bestimmte Blogs serienweise zu morden.
Ich kann nur jedem betroffenen Blogbetreiber raten, solche Leser zu verbannen, aus dem Leben zu streichen und sich wieder auf die eigenen Wurzel zu besinnnen. Denn nichts macht einen Blog uninteressanter, als eine Berichterstattung ohne Lust und Echtheit. Erfahrene Blogleser merken sofort, wenn sie mit BlaBla hingehalten werden. Und diese Leser gehen dann allerdings ganz still und leise.
Vielleicht liest ja noch der eine oder andere Berufskritiker von eigener Ernennung hier und fühlt sich angesprochen. Vielleicht liest aber auch der eine oder andere Betroffene diesen Beitrag. Ich meine, daß wir Blogger mit unserer Vielfalt die Gesellschaft und das Internet bereichern. Und wir müssen uns keineswegs einigen wenigen anpassen, die an allem etwas zu meckern haben. Unsere wahren Freunde sind die stillen Leser, die immer wieder zu uns kommen. Und die wenigen Kommentatoren, die uns wach und fair behandeln.
Bei mir sind es 0,3 Prozent der Besucher, die mir ihre Meinung fair und gut mitteilen. Und ich freue mich jeden Tag ebenso über die anderen 99,7 Prozent.
Und ich blogge weiter.
Weil ICH das blogge, was mir gefällt. Und ich glaube, deswegen seid Ihr hier.
Amen
Halt!
Kleiner Nachtrag noch:
Wenn ICH in der Blogwelt als Leser und Kommentator unterwegs bin, dann benehme ich mich authentisch. Das kann manchmal dazu führen, daß ein Kommentar von mir nicht freigeschaltet wird. Dann kann ich dem Blogbetreiber meine Gründe für den Kommentar darlegen und er kann mir seine Gründe für die Sperre mitteilen. Das letzte Wort hat der Blogger. Darüber gibt es keine Diskussion.
Da ich im Normalfalle nicht spame, hat ein gesperrter Kommentar für mich allerdings eine starke Bedeutung. Ich ziehe mich aus solchen Blogs meistenteils früher oder später zurück, da das Vertrauen nicht mehr gegeben und bei mehrfach gesperrten oder gar veränderten Kommentaren meine echte und ehrliche Meinung wohl nicht gefragt ist. Aber das ist dann allein meine Sache.
Ehrlichkeit und Fairness sind einfach Bedingungen für den menschlichen Umgang miteinander. Auch und gerade im Internet.
Nun aber:
Gute Nacht!
Die Sache mit dem Busfahrer
Ich bin mir sicher, man hasst mich. Zumindest seitens des Busfahrers, der mir auch heute nur die Rücklichter zeigte, statt mich mitzunehmen.
Selbstverständlich mußte dadurch mein Kollege eine Viertelstunde länger moderieren und ich kam zu spät.
Das ist für mich unerträglich!
Morgen werde ich die Linie 608 nehmen und abwarten, was passiert. Sollte dieser Typ mir wieder davonfahren, werde ich
Meine erste freundliche Frage wird sein, ob er auch gestern und heute gefahren ist. Und alles Weitere wird sich dann ergeben, wenn ich mich als Derjenige vorstelle, der sich über ihn beschwert hat :twisted:
Ich glaube, es wird Zeit für eine Busfahrer-Hassgeschichte ......
Ich glaube ...
... ich bin definitiv kein Frühaufsteher :)
Heute Nacht habe ich zudem irgendwie falsch gelegen, jedenfalls war wieder mehrfach dieses Gefühl des Rings um die Brust aufgetreten. Ganz offensichtlich bin ich da aus meiner wirbelschonenenden Schlafposition rausgerutscht. Es sind also zwei defekte Stellen vorhanden. Einmal im Lendenwirbel- und einmal im unteren Brustwirbelbereich. Nervig, aber kalkulierbar. Ich bin weiterhin vorsichtig, was das Tragen angeht usw.
Und ich mag nicht frühaufstehen. Andererseits: Wat mut, dat mut und von nix kommt nix.
Ich bin heute bloß sehr gespannt, ob ich den Bus bekomme. Oder ob ich dann heute nachmittag noch einen Brief nachschieben kann *ganzfiesgrins*
Wer Rechtschreibfehler findet ...
... darf sie behalten! :)
Und außerdem habe ich in einem der unten stehenden Blogbeiträge wieder mindestens 3 Stück entdeckt, die vorher nicht vorhanden waren. Irgendjemand mogelt die hier rein.
Wobei es in meinem Falle den Vorteil hat, daß ich auch den den verrücktesten Suchmaschinensuchauftragsworten gefunden werde.
Es wird Zeit für einen Fund des Tages(b)logs bei "grzlwrz".
Hat jemand Lust auf eine Google-Bombe? *ggg*
Wie beispielsweise diese hier: romantischer blog und dort bitte auf den Tages(b)log klicken, damit es wirkt. (Und der Psycho-Blog von seinem Sockel gestoßen wird) :)))))
Dank ...
... Schonhaltung und Diclo scheint sich der dicke Knoten im Lendenwirbelbereich zu lösen. Ich habe zwar noch immer Probleme mit dem Gehen und Stehen, doch es ist nicht mehr so arg wie heute nachmittag.
Ein Gefühl wie ein faustgroßes Geschwulst, das auf die Lendenwirbel drückt. Ekelhaft und man(n) fühlt sich uralt.
Aber morgen soll das alles wieder Geschichte sein, bitte!
Und nun wieder zurück vor den Fernseher mit Heizung an der Seite und Kissen im Rücken.
Funktionsunfähig
Heute morgen bin ich mit Rückenschmerzen aufgestanden. Der Fluch, das ich zu fett bin, lag mir innerlich auf den Lippen.
Dann zog ich meine Schuhe an und es zog quer vom Lendenwirbel in die Beine. Über die Backen. Tolle Wurst. DEN kannte ich schon. Doch meist geht es schnell vorbei.
Kalt geworden, kalt geblieben und kalt bewegt. Jeder Sportler lernt das und Mann mit 46 sollte das eigentlich auch wissen.
Jetzt habe ich die entzündungshemmenden Tabletten genommen, sitze mit Kissen im Rücken und bewege mich zwischendurch immer wieder wie ein alter Mann. Ischias ist eklig. Auf sowas kann ich auch genau die kurze Zeit verzichten, die es sonst andauert, bis der Spuk vorbei ist.
Heute ist es wohl ein wenig übler als sonst.
Ich denke ich erkläre mich damit körperlich mit Schatz solidarisch und wir sammeln uns jetzt, um die gelbe Quarantäneflagge rauszuhängen.
Zumindest habe ich noch mein Paket nach Leipzig abschicken können und mein Kind abgeholt. Auch wenn es unmöglich war, die Reisetasche über der Schulter oder allein zu tragen. Ich hasse solche Zustände!
Auch wenn ich gern mal im Jammermodus bin :))
Immerhin konnte ich die Zeit, die ich im steten Wechsel von Sitzen, Gehen, Stehen und Liegen verbracht habe, mit dem Vorschlag einer Homepage verbringen, die schon ein positives Feedback fand.
Das ist das Gute an leichten Ischiasproblemen: Der Inhalt des Kopfes ist nicht unmittelbar betroffen! :))
', '', '2006


