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Gute Nacht Musik
Kennt jemand noch
"Jasper van´t Hof - Pili Pili"
? ?
Laufzeit 15:43
Gute Nacht, Internet!
Gemein ist ...
... wenn meine Nachbarschaft grad wieder die Luft aus den Kesseln ablässt und hier der Duft nach Brauerei durch meine geöffneten Fenster zieht.
Ich will Bier! Auf der Stelle, Ihr Purchen!
Was kostet es eigentlich, mir noch einen zusätzlichen Hahn in die Küche legen zu lassen? Für heißes und kaltes Wasser habe ich schon jeweils einen. Es fehlt nur noch der für Altbier.
Und der für Bockbier vielleicht auch noch ....
Als Betrug ...
... empfinde ich die Masche der Autohäuser und jetzt auch Möbelhäuser, in ihren Prospekten und Werbungen mit dem Preis der theoretischen monatlichen Ratenzahlung zu werben. Der echte Verkaufspreis steht dann irgendwo in der Anzeige ganz klein gedruckt.
So stehen heute in der brüllend bunten Werbung eines Möbelhauses die Preise für Sofas und Sessel wild durcheinander gewürfelt. Da steht der Sessel für 79 Euro neben dem Sofa für 99 Euro. Letzteres allerdings monatlich. Dann ist das Bett für 79 Euro (einmalig) neben dem Schrank für 69 Euro (monatlich) zu finden.
Der Schrank für 21 Euro glänzt mit einem kaum zu findenden echten Preis von 699 Euronen in 24 Monatsraten. Dagegen wirkt der Sessel für 10 Euro wie ein Schnäppchen, bis man den Barpreis von 289 Euro entdeckt, der in lockeren 20 Monatsraten zu leisten ist. Dazwischen gibt es dann großzügig rot durchgestrichene Preise, die ohnehin nicht mehr gültig sind.
Oder nehmen wir mal die orange Sitzecke unten rechts. Die ist auf den ersten Blick für 12 Euro zu bekommen. Dann suchen wir den wahren Preis und finden den ehemaligen und jetzt rot durchgekreuzten Preis von 379 Euro. Oben auf der Seite prangt ein reisserischer Stern mit "Ratenkauf aus ALLES 0 % (effektiver Jahreszins bei bis zu 25 Monatsraten ...."
Wunderbar, so denken wir. Dann finden wir den Barpreis ganz klein und mickelig mit 329 Euro angegeben. Und wir finden auch den Zusatz für die 12 Euro: "bei 19 Monatsraten = 228,- einer Anzahlung von 25 % und einer Schlußrate von 18,75"
Wir rechnen dann mal spaßeshalber das Schnäppchen mit den "0 %" aus. 19 Raten á 12 Euro sind 228 Euro. Plus Anzahlung 82,25 Euro plus Schlußrate 18,75 Euro macht zusammen verblüffende 329,00 Euro. Das Kleingedruckte mit dem Zusatz "Kleinere Raten keine Anzahlung, durch Laufzeit von 26 - 60 Monaten bei 11,9 % effektivem Jahreszins" übersehen wir fast. Aber nur fast.
Erstaunlich der fehlende Hinweis in den heutigen Zeiten über die Bonitätsprüfung bzw. die Voraussetzung der Bonität.
Die fehlt allen diesen Schnäppchenanbietern. Ebenso wie das rechte Maß an Kundenverarsche. Mal schauen, was die Verbraucherschützer zu solcher Werbung sagen. Ich jedenfalls betrete solche Läden nicht. Denn das Risiko, dann auch bei Inanspruchnahme der Gewährleistung über´n Leisten gezogen zu werden, scheint mir doch sehr hoch.
Und 69 Euro für einen PKW glaubt sowieso niemand. Ärgerlich dann nur, daß man den echten Preis binnen 1,5 Sekunden in Kleinstschrift am untersten unscharfen Rand des TV-Bildschirms erhaschen muß. Ein Grund mehr, solche Autos nicht zu kaufen.
Recht hat er ...
... der Dirk :)
Bei dem Rätselbild handelt es sich tatsächlich um einen Oberleitungs-Bus, der im regelmäßigen Linienverkehr zwischen Solingen-Burg und Wuppertal-Vohwinkel verkehrt.
Hier das Rätsel:

Und hier der ganze Bus:

Im Hintergrund parkt gerade ein Fahrzeug der Verkehrsaufsicht und dort befindet sich eine Drehscheibe für die Busse. Der Fahrer zieht mit einer langen Leine die beiden Stromabnehmer herunter und fährt mit Batteriestrom auf die Drehscheibe. Dort wird der Bus mit der Kraft eines Dieselaggregats neben der Drehscheibe einmal um 180 Grad gewendet. Jetzt setzt der Fahrer die Stromabnehmer wieder an und der Bus beginnt mit der nächsten Tour.
Erstaunlich ist die Streckenführung über eine Landstraße mitten im Wald, zwischen Berg und Tal. Dort stehen dann sozusagen die Masten für die Oberleitung im Walde und über der Landstraße sind die Stromleitungen zu sehen.
In Wuppertal-Vohwinkel fährt er eine Schleife um den Häuserblock der Endstation.
Im Inneren ist es ein Fahrgefühl wie eine Mischung aus Straßenbahn und Bus. Faszinierend :))
Gedanken
Gestern kamen da so ein paar Gedanken zum Thema Klimawandel auf. Abgelutscht ist dieses Thema ja schon seit Jahrzehnten und neu ist die Sache des "Viel zu kalt für diese Jahreszeit", "Viel zu warm / trocken / nass / usw. für diese Jahreszeit" schon lange nicht mehr. Wir haben darüber bereits als Schüler gesprochen und das ist immerhin schon mehr als 30 Jahre hin.
Sicher hat sich Einiges zwischenzeitlich getan und gerade in Sachen Umweltbewußtsein, -verschmutzung und -erziehung bewegt sich etwas. Es bewegt sich natürlich langsam. Wir haben ja Zeit, schließlich leben wir ja alle noch ganz gut und wissen uns zu helfen, indem wir meckern.
Und so rechte Lust scheinen unsere gewählten Volksvertreter ja in Sachen alternative Energieerzeugung auch nicht zu haben. Wenn wir dann mal über die Gründe nachdenken, warum es auch weiterhin für den Normalbürger nicht möglich ist, auf alternative Produkte und Energeierzeugungen zurückzugreifen, dann wird Einiges klar.
Das 3-Liter-Auto beispielsweise ist serienreif. Seit mehr als 15 Jahren! Vom Minderverbrauch von durchschnittlich mindestens 500 Litern jährlich wäre in erster Linie die Tankstelleninhaber, in zweiter Linie die Mineralölimporteuere und in dritter Linie der Staat betroffen. Denn hier würden erhebliche Steuereinbußen folgen. Somit hat man kein Interesse an geringerem Verdienst, punktum.
Bei der Müllvermeidung gilt Ähnliches. Die Müllabfuhrgebühren sind fester Bestandteil der kalkulierten Haushalte der Gemeinden. Würde weniger Müll anfallen, wären weniger Gebühren fällig, würden somit die Einkünfte sinken. Somit hat man auch dort kein Interesse.
Sonntagsfahrverbote? Siehe oben!
Autogas aus Biogas? Fahrzeuge verbrauchen so wenig Steuerpflichtiges, daß es schädlich wäre, dieses zu forcieren.
Strom aus Sonnenkollektoren fördern? Ich könnte hier beispielsweise das Hausdach mit Kollektoren bepflastern und damit problemlos das gesamte Gebäude mit seinen Mietern mit Warmwasser und Strom versorgen. Damit wären 7 Parteien unabhängig von der Stromversorgung durch ein Energieunternehmen und wäre aktiv am Umweltschutz beteiligt. Die Technik ist ausgereift, jedoch mangels Fördermittel recht teuer. Aus baurechtlichen Gründen (die rein die Optik betreffen!!) ist in mehr als 90 Prozent aller möglichen Fälle die Installation einer solchen Anlage auf dem Dach seitens der Baubehörden untersagt. Es geht dabei keinesfalls um technische oder statische Bedenken. Vielmehr geht es um den Verstoß gegen die Satzung der jeweiligen Gemeinde, die solche Anlagen aufgrund der Abweichung von einem einheitlichen Erscheinungsbild der Dächer untersagen. Stattdessen werden beispielsweise großräumige umbetonierte Denkmäler in den Innenstädten gefördert, Werbemaßnahmen der Energieerzeugungsunternehmen gesponsort und vieles mehr.
Warum nun keine Förderung der Sonnenergienutzung? Die Rechnung ist einfach: Die Gemeinden sind, ebenso wie die Regierung, an den Einnahmen und oft auch direkt an den Energieerzeugungsunternehmen beteiligt. Geht der Gewinn nach unten, verdienen auch die Politiker weniger. Somit liegt kein Interesse an bürgernaher Energieerzeugung vor.
Es gibt noch viel solcher Beispiele und es wird sich definitiv nichts ändern, weil vom Rat der Gemeinde angefangen bis zur Bundesregierung hinauf das Sicherstellen der eigenen Einkünfte die wichtigste Sache ist. Ich behaupte, das in unserer Politik niemand ein Interesse an einer Änderung der Situation hat, wenn er mit finanziellen Einbußen rechnen muß. Solange in den Köpfen unserer Volksvertreter die eigene finanzielle Sicherheit für wenig Arbeit im Vordergrund steht, wird sich nichts bewegen, was dem Bürger wirklich hilft.
Vielmehr werden die neuen Bedingungen für den Betrieb eines Kraftfahrzeuges dazu führen, daß sowohl die Mineralölkonzerne, als auch die Automobilindustrie und die Energielieferanten ihr Schnäppchen dabei machen. Und ganz unauffällig und nebenher natürlich auch diejenigen, die solche Maßnahmen beschließen. Der Bürger wird wieder mehr Geld ausgeben müssen als zuvor. Für weniger Komfort und die weitere Zerstörung der Umwelt seiner Kindeskinder.
Unsere Politik lebt nach dem Motto "Nach mir die Sintflut, ich lebe jetzt und gut, was kümmern mich die Anderen!"
Der Aufruf zum Wahlboykott ist in Deutschland im Übrigen strafbar. Warum wohl?
Ich liebe es ...
... Pakete zu bekommen :))
da klingelt soeben der DHL-Mensch und bringt mir ein Paket meines Lieblings-Elektronikversenders. Völlig unverhofft und vor Allem unbestellt.
Ich schaue in das schwere Paket und da liegt ein nagelneuer, umgetauschter USB-Stick drin, den ich vor einer Weile reklamiert hatte. Ok, der war ein Geschenk und wird gleich von mir weiter gegeben werden.
Doch als hätten sie es dort geahnt: Im Paket war auch der neueste Katalog :)) Und den mag ich mindestens ebenso gerne, wie Pakete im Allgemeinen! Männer-Lieblingslektüre Nr. 2 eben!
Die Webcam ...
... ist zur Zeit wieder eine Küchen-Cam.
Blickrichtung ist vom Küchenfenster aus nach drinnen, in Richtung Kochzeile. Ab und an werden wohl die Vierbeiner und der eine oder andere Zweibeiner zu sehen sein.
Für die immer wieder gern Schauenden gibt es jetzt links einen Button mit Link zur Cam. In den nächsten Tagen werde ich mal testen, ob das Kabel bis ins Wohnzimmer reicht, um den Lieblingsplatz vom Kater zu zeigen.
Ins Bad reicht das Kabel nicht und das werde ich ebenso wenig zeigen, wie das Zimmer des Kindes oder mein Schlafgemach. Damit müßt Ihr leben :floet:
Moin
Ich bin gewaschen, gestriegelt und gehe jetzt schwitzen.
Anschließend lauert die Zubereitung eines Eintopfs auf mich, um das Essen für heute und morgen zu sichern.
Und dann mache ich mir mal Gedanken um einen neuen Standort für die Webcam.
Auf geht´s :)


