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Bilder aus dem Botanischen Garten Wuppertal
Gestern waren wir nun dann im Botanischen Garten zu Wuppertal. Mit Bahn und Bus ist der Garten sehr schön erreichbar und der Eintritt ist frei. Natürlich habe ich dort gestern sozusagen noch Winterruhe vorgefunden und es war oben auf einer der Höhen Wuppertals extrem kalt. So konnte ich im Vergleich mit dem Westfalenpark in Dortmund feststellen, daß hier die Vegetation noch deutlich zurück ist.
Am Eingang begrüßte uns eine Herde blauer Schafe. :) Vermutlich blau gefroren und eine echte Einstimmung auf die Kälte hier oben.

Im einem der offenen Gewächshäuser war es ungewöhnlich kühl und dort waren die Kübelpflanzen ebenfalls noch in der Winterruhe.

Auch Palmen brauchen Winterruhe, selbst wenn sie schon groß(artig) gewachsen sind.

Dann begegnete ich ein paar (Land)Pomeranzen, die ich fast als Apfelsinchen bezeichnet hätte. Für solche Landeier wie mich sind jedoch alle Blumen- und Pflanzenkübel und -standort beschriftet. So wird man denn auch gleich unauffällig gebildet.

Die Kameliendame habe ich nicht entdeckt, doch zumindest ihre Blumen durfte ich betrachten, fotografieren und auch beschnuppern.

Eine Tür weiter beschlugen mir glatt die Brillengläser und die Linsen. Hier herrschte tropisch-warm-feuchte Luft und es ergaben sich somit romantische Weichzeichner-Bilder.

Banane im Wickelrock oder auch mal direkt mitten ins dynamische Blätterleben hinein fotografiert.

Draußen dann mal ein kleiner Ausblick über eines der Zentren von Wuppertal. In jeder Himmelsrichtung stehen zwei Kirchen nahe beieinander. Eine der Kuriositäten dieser Stadt, die ja aus vielen Städten erst sehr spät zusammen gelegt wurde.

Der Elisenturm, der über eine sehr schmale Innentreppe zu besteigen ist. Die Aussicht von oben ist traumhaft schön und man schaut ohne Fernglas bis nach Schwelm hinein und wenn es ringsherum die Berge des Wuppertals nicht gäbe, würde man bis Bochum und Leverkusen durchschauen können.

Die Orangerie ist prächtig und dennoch unauffällig als Backsteinbau mit reizenden Kleinigkeiten verziert.

Im Elisenturm befindet sich in der Mitte ein Trauzimmer, in dem Hochzeiten besiegelt werden. Die Ausstattung ist, abgesehen von den prachtvollen und leider recht desolaten Wänden und Decken, recht nüchtern und hier würden ein paar alte Möbel wohl Wunder wirken. Wir sehen im nächsten Bild den Kronleuchter und die gewölbte Decke von unten.

Eine Detailansicht der Mosaikarbeiten an der Orangerie.

Momentan aufgrund der Kälte noch nicht so ganz romantisch, doch es lässt sich schon erahnen, wie gut man hier im Frühling und im Sommer sitzen kann.

Krokusse, Krokanten, Kroküsse oder wie auch immer man die Mehrzahl der Vielzahl an Krokusblüten nennen mag. Eine der Wiesen war voll. Ganz offensichtlich wärmt auch hier die Nähe in der Masse :)

Bei den Narzissen fehlten eigentlich nur noch die Eiszapfen an den Blüten. Sie zitterten leicht im Wind und ich konnte das vollkommen verstehen ...

Andererseits herrschte strahlend blauer Himmel und ich liebe solche Motive mit knospendem Grün vor dem herrlich leuchtendem Hintergrund.

Kleine Orte zum Ausruhen und schon jetzt die Ahnung, wie es sein wird, wenn alles zugewachsen ist.

Wilde Alpenveilchen bringen Farbe in die frostige Erde und sie sind wahrhaftig die kleinen Geschwister dieser anstrengenden Blumen in unseren Wohnzimmern.

Ein paar der Kakteen, wie hier der Feigenkaktus, überwintern draußen und irgendwie haben die noch nicht den richtigen Drall zum Wachwerden, wie mir scheint.

Dafür hatte ich ein beet weiter das Gefühl, die Erde kracht richtig auseinander vor soviel energischem Wachstumsdruck.

Der Frühling kommt und das ist gut so. Viel Licht und die Sonne im Gesicht und auf dem Rücken machen so richtig Spaß und bringen Lebensfreude in uns hinein.
Wer nur irgendwie die Möglichkeit hat, jetzt ein bißchen hinaus zu gehen und sich dick eingemummelt draußen Licht zu tanken, der sollte es tun. Das bringt Energie und vertreibt schlechte Laune und Dauermüdigkeit.
Der Frühling kracht durch die Erde

Wer genau hinhört, der bemerkt ein Ächzen und Krachen. Der Frühling kommt mit ganzer Kraft und heute war im Westfalenpark schon deutlich zu sehen, wohin wir gern möchten. In die Frühlingssonne hinaus und Farben sehen, wohin das Auge schaut.




Einfach herrlich. Ein wunderbarer Tag und dank früher Abfahrt sind wir auch den farben- und alkoholfrohem Treiben der Dortmunder und Schalker Fußballfans entkommen.
Ich überlege, ob ich das diesjährige internette Sommertreffen nicht doch wieder im Westfalenpark veranstalte. Diesmal ohne Regen :))
Zum ersten Mal im Zusammenhang
Ich bin sehr stolz auf diesen Mann:

Denn nun ist es "rund". Dieser Mann, dieses Bild meine Metapher aus dem Jahre 2003 und dieser Podcast von mir sind nun nach knapp 5 Jahren zusammen gekommen.
Es ist der Anfang zum wirkungsvollen Buch. Ein guter Anfang! Die Zeichnung ist copyright by A. Schmoll.



