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Der PC dort unten ...
... hat einen neuen Besitzer gefunden.
Danke für die vielen Anfragen und sobald wieder einer fertig ist, veröffentliche ich das hier.
Kann jemand ...
... etwas mit einem PC der folgenden Konfiguration anfangen?
- Gehäuse ATX beige und etwas breiter als heutzutage
- Prozessor Intel Celeron 600 MHz
- Arbeitsspeicher 128 MB
- Grafikkarte NVIDIA 64 MB
- Festplatte 20 GB
- DVD-Laufwerk
- ggf. CD-Brenner
- Soundkarte
- Netzwerkkarte kann nachgerüstet werden
- 2 x USB
Das Ende eines W-Lan
Gestern sprach mich eine meiner Schülerinnen auf die Probleme ihrer Kinder mit dem vorhandenen W-Lan an. Die Verbindungen zwischen den PCs und dem Router reissen immer wieder ab und dabei geht es nur um eine Luftlinie von 3 bzw. 8 Metern. Allerdings durch ein paar Wände und das ist wohl der Schwachpunkt des Systems.
Man hatte sich für W-Lan entschieden, weil man so ungern Kabel verlegt und Wände durchbohrt. Inzwischen ist der Frust größer als die Unlust zum Wände durchbohren und jetzt erarbeite ich einen kleinen Kostenvoranschlag für die Umstellung von W-Lan auf Kabel.
Da gleichzeitig aus Gründen der defekten Technik auch noch die Telefonie verändert werden soll, werde ich dann sowohl Netzwerk- als auch Telefondosen neu verlegen. Zwar sollen die Zimmer in nächster Zeit renoviert werden, doch die Kabel dürfen gern unter der Fußleiste liegen, was die Sache einfacher und vor allem preisgünstiger macht als das "unter Putz" verlegen.
Wir brauchen also:
- 50 Meter Netzwerkkabel, da die Kunden auch gleich einen dritten Anschluß in ein weiteres Zimmer legen wollen. Kosten: ca. 30 Euro
- 3 Stück Netzwerkdosen, 2 fach und Aufputz, Kosten: ca. 8 Euro
- 3 Stück Stecker RJ45, Kosten: ca. 3 Euro
- 3 Stück Patchkabel, Kosten: ca. 3 Euro
- 400 Stück Kabelschellen, Kosten: ca. 4 Euro
- Telefonkabel 50 Meter, Kosten: ca. 30 Euro
- 3 Stück Telefondosen TAE NFN Aufputz, Kosten: ca 6 Euro
- 3 Stück Telefonstecker TAE F (die Telefonanlage hat leider keine direkten Anschlüsse), Kosten: ca. 3 Euro
Als Option biete ich an, daß die Wanddurchbrüche und die reinen Verlegearbeiten nach Plan von den Kunden selbst gemacht werden können. Das spart Stundenlohn, wenn ich nur zum Installieren komme.
So bleiben dann folgende Möglichkeiten zur Entscheidung:
- Arbeitsstunden incl. Verlegearbeiten = 6 Stück á 20 Euro, macht 120,00 Euronen
- Arbeitsstunden ohne Verlegearbeiten = 2 Stück á 20,00 Euro, macht 40,00 Euro
Die Alternative ist weiterhin eine Verbindung, die ständig abreisst, wenn jemand in der Nähe des Routers eine Küchenmaschine einschaltet .... :)
Schauen wir mal, was aus diesem Auftrag wird.
Vier Arme voll zum Glücklichmachen
Gestern Abend bin ich nur mit Hilfe meines Kindes im ersten Anlauf nach oben in meine Wohnung gekommen. Meine Schülerin von gestern hat mich glücklich gemacht. Ein Schelm, der jetzt Böses denkt :))
Dort hatten sich in den Schränken diverse Computerteile aus alten Zeiten angesammelt und auf die Frage, ob ich diese Teile irgendwie "entsorgen" oder gebrauchen könne, war die Antwort ja wohl klar *g*. Das Ende vom Lied war eine Heimfahrt im Auto, den Kofferraum voller PC-Teile und ein Sichern des Bastelns für die nächsten Tage.
Ich weiß noch nicht, was da am Ende heraus kommt, doch ich bin mir sicher, daß mindestens wieder ein kompletter kleiner PC funktionsfähig am Ende der Reparaturkette steht. Vielleicht sogar zwei Stück. :) Noch kann ich nichts über die Konfiguration sagen, doch wird der spätere Preis lachhaft niedrig im Verhältnis zu meiner Arbeit sein. Soviel kann ich schon versprechen. Interesse darf ruhig schon per Kontaktformular oben in der Leiste unterm Headerbild bekundet werden.
Jedenfalls kann man mich mit "überflüssigem Computerkrempel" so richtig glücklich machen und letztendlich auch ein paar Leutchen, die nicht genug Geld haben, um sich so einen tollen Rechner aus dem Kaufhaus zu leisten. Die haben nämlich bislang immer davon profitiert, was ich hier so aus geschenkten Teilen zusammenbaue.
Die SPAM Katastrophe
In letzter Zeit wurde ich einige Male um Hilfe gebeten, weil es um "Spam-Überfälle" ging. Da bekamen Computernutzer zum ersten Mal eine ungeheure Menge an Spam ins Postfach geflutet.
Dazu kann ich nur mit einem Augenzwinkern "Herzlichen Glückwunsch, Sie wurden entdeckt!" sagen.
Wie es funktioniert:
Tatsächlich funktioniert der Versand von Spam, von unerwünschten Werbemails recht unpersönlich und hat mit dem einzelnen Benutzer überhaupt nichts zu tun. Sehr oft sind auch noch nicht einmal Viren oder Trojaner daran schuld, die jemand auf seinem Rechner hat. Es hält sich hartnäckig das Gerücht, daß ein Bekannter des Spam-Opfers sein Adressbuch durch Viren hat leerlesen lassen, wenn Spammails an das Opfer gesandt werden. Das kann in seltenen Ausnahmefällen so sein, muß aber nicht. Wenn ein Virus ein Adressbuch aus Outlook, Thunderbird oder Lotus nutzt, dann verbreitet er damit Viren. Das ist sein Zweck und nichts anderes.
Ein Spamversender hat auf seinem oder seinen Rechner/n Programme, die im ersten Schritt willkürlich Emailadressen generieren und an diese willkürlichen Adressen Werbemails versenden. Zu diesem Zeitpunkt ist die Ausfallquote noch recht hoch, die viele Mails als unzustellbar wegen falscher Mailadresse zurück kommen. Doch die Trefferquote wird immer höher und die Adressen, bei denen Mails ankommen werden gespeichert. Sie dienen dann im zweiten Schritt als vermeindliche Absenderadresse, damit sie als Mail von Bekannten durchgehen und gelesen werden.
Wie gesagt, es geht bei den Werbemails nur um Werbung, die gelesen und genutzt wird. Hinter diesen Mails sitzt nur bei der Programmierung ein Mensch, mehr nicht.
Zur Rechtslage:
In Deutschland und in vielen Teilen Europas ist der Versand solcher Massenmails mit Werbung inzwischen verboten. Doch meist sitzen die Betreiber solcher Programme irgendwo in Asien oder der Südsee. Sie sind damit außerhalb der Rechtsprechung angesiedelt und damit besteht keine Möglichkeit der rechtlichen Ahndung. Noch nicht, denn inzwischen beginnt eine weltweite Ächtung von Spam.
Zum Verhalten:
Spam-Mails sollen niemals zurückgesandt werden. Der vermeindliche Absender weiß meist ohnehin nichts vom Mißbrauch seiner Adresse und kann auch nichts dagegen unternehmen. Wenn es sich um eine echte Spam-Adresse handelt, zeugt die Rücksendung einer Mail auch von einem aktiven Postfach und damit gibt der Benutzer das Signal für noch mehr Spam.
Inzwischen gibt es gute Filterprogramme, die mit Outlook und Co. bereits mitgeliefert werden. Auch externe Programme, wie der Spamihilator funktionieren herrlich einfach und wirkungsvoll.
Auch haben inzwischen alle Freemail-Anbieter wie GMX, Arcor usw. Spamfilter eingebaut. Sie alle sorgen dafür, daß mit Spam-Mails das einzig richtige geschieht: Ignorieren und vernichten.
Die Panik:
Unerfahrene Benutzer kommen selbst heute noch in helle Aufregung, wenn ihre Mailadresse plötzlich als Absender einer Spam-Mail auftaucht. Oder wenn ihr bislang sauberes Postfach sich mit Viagra-Angeboten füllt. In einer ersten Panikreaktion werden dann Mailadressen gelöscht, neue Mailkonten eröffnet oder gar wilde Verschwörungstheorien gegen Internet-Cafés und Bekannte abgelassen. Siehe oben, es ist normal, irgendwann einfach "dran" zu sein.
Der Rat:
Erste Hilfe ist immer, ruhig zu bleiben. Wer mit Outlook und Co. arbeitet, muß sich nun mit den eingebauten Filtern beschäftigen und sich gern auch zur Unterstützung einen weiteren Spamfilter herunterladen und installieren. Ich habe hervorragende Erfahrungen mit dem Spamihilator. Der besitzt einen lernenden Filter und gibt mir die Möglichkeit, fremde Länder und bestimmte Worte, sowie bestimmte Adressen einfach zu blockieren. Mails kommen dann bei mir einfach nicht mehr an.
Auch ein Großteil meiner Mailadressen wird angeblich zum Spamversand mißbraucht. Ich nutze manche Mailadressen schon weit über 10 Jahre und da ist es nicht verwunderlich, wenn sie entdeckt wurden. Wir können davon ausgehen, daß jede Adresse, die Spam bekommt, auch für Spam genutzt wird. Wir sich näher mit einer solchen Mail beschäftigt, wird allerdings schnell herausfinden, daß sich im Header eine andere, nämlich die echte Absenderadresse befindet.
Wenn mich jemand anschreibt und sich beschwert, er bekäme Spam von mir, dann erkläre ich ihm, wie Spam funktioniert. Oder gebe ihm in zukunft den Link auf diesen Beitrag.
Ich werde niemals meine Mailadressen wegen Spam wechseln. Wozu auch, denn damit ändere ich nur für kurze Zeit etwas. Wir können uns nur schützen und dafür gibt es inzwischen gute Programme. Wer die nicht nutzt, macht sich selbst Streß, der völlig unnötig ist und zu nichts führt. Außer der weiteren Verbreitung von Unwissen.
In diesem Sinne:
Spam ist eigentlich Dosenfleisch und eine skandinavische Spezialität. Lasst uns also Spam genießen und cool bleiben. Und Spam-Mails finden bei mir höchstens noch Eingang in Form von Statistiken und Beiträgen im Blog.
Neuer Rekord
Mein VDSL hat soeben einen neuen Upload-Rekord geschafft. Ich konnte sozusagen T-Com-intern 110 MB Daten mit einem DSL von 5.632 kbit/s hochladen.
Das ist fast DSL 6000 in die andere Richtung. Brav :))
Noch ist ...
.. hier im Tages(b)log nicht alles in Ordnung. Aber der support arbeitet daran. Der Server für die Blogs war eine Weile down, wie man so schön sagt.
Sozusagen Server-Depri :)
Sobald dieser doofe SQL-Fehler in meinem Blog weg ist, geht alles wieder seinen gewohnten Gang.
Das sind so die Momente, wo ich mich frage, was mit all meinen Beiträgen passiert, wenn mal alles kaputt ist. Ich sollte mal wieder eine gewaltige Sicherung des Tages(b)logs fahren. Andererseits läuft inzwischen dafür der Rechner wohl vier Tage durch. Solche Dinge machen mich eben unruhig.
Es ist ja nicht so, daß mein Leben von diesem Blog abhängt. :mrgreen:
Oder ist da jemand anderer Meinung? :peitsch:


