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Sie werden noch länger Schmerzen haben ...
... den wir haben bei dieser Operation viele Muskeln durchtrennen müssen.
Nun wundert mich nichts mehr, doch ich habe übermorgen einen Termin beim Hausarzt.
Morgen werde ich entlassen, zwischen 2 und 6 Tagen früher als normal. Ich darf mich zuhause pflegen :)
Nimm mich jetzt, auch wenn ich leuchte
Röntgen mit Injektion von Kontrastmittel führt dazu, daß ich für den Röntgenapparat sozusagen von innen heraus leuchte.
Nach dem dritten Foto wurde ich dann unter Androhung schlimmster Wartezeiten gezwungen, die Blase zu leeren. Die würde nämlich inzwischen so stark gefüllt sein , daß sie mit ihrem Leuchten alles überstrahle.
Daraufhin habe ich natürlich im Klo kein Licht angemacht. Ich bin ja immer für naturnahe Experimente zu haben :mrgreen:
Jedenfalls ist das Ergebnis von eben vorbildlich: Der Tumor ist entfernt, die Niere arbeitet korrekt und die Wunde heilt.
Ich strahle nun, auch von innen, aber nicht wegen des Kontrastmittels ;-)
Das positive Negative
Soeben war Chefarztvisite. Der histologische Befund steht fest, es war ein Angiomyolipom, also kein bösartiger Tumor.
Heute wird noch abschließend geröngt "denn schließlich haben wir ja an Ihnen rumgeschnippelt". Morgen werden evtl. noch die Klammern gezogen und dann darf ich gehen.
Gut so, denn meine sauberen T-Shirts sind verbraucht :)
In der Nacht kommen die Vampire
Ein Betrieb wie auf Schloß Dracula herrschte hier heute Nacht. Zimmernachbar 1 bekam irgendwann eine Infusion, für die extra ein neuer Zugang gelegt werden mußte. Also Doktor rufen, der wierum meinte, dann könne er ja auch gleich Blut abnehmen. passt ja für kurz nach Mitternacht.
Zimmernachbarn 2 wurde ebenfalls mitten in der Nacht die Dosis erhöht und "ach ja, da können wir ja gleich ....." sprach diesmal Frau Doktor.
Gegen 5 Uhr wiederum schwebte sie im weißen Mantel erneut herein, um meinem Nachbarn nochmals anzuzapfen. "Das reichte vorhin nicht!"
Frohlockend schloß ich wieder die Augen, um gegen halb 7 von Frau Doktor geweckt zu werden. Zack saß mir eine Nadel drin und mein roter Saft lief in die unergründlichen Tiefen der Gefäße. Mit einem blassen Lächeln schwebte sie alsdann wohl wieder zu ihren Artgenossen zurück.
Soeben betritt die Schwester den Raum und spricht "Herr CeKaDo, Ihnen wird heute noch Blut abgenommen!" und grinst mich mit langen Fangzähnen an.
Ich glaube, demnächst heule ich den Mond an.


