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Manchmal ...
... habe ich irgendwie eine Fehlfunktion im Hirn und ärgere mich dann den Rest des Tages oder meines Lebens darüber.
Ich bin irgendwie nicht kompatibel. Mit nichts und niemandem sozusagen.
Manchmal nur.
Ärgerlich.
Dumme Fehler sind schwarze Flecken auf der Seele. Die gehen nie weg und kommen immer wieder.
Schon blöd gemacht sowas.
Abschaltautomatik
Inzwischen habe ich für das Autoradio eine Abschaltautomatik entwickelt, weil ich sonst schreiend Krämpfe bekomme.
Immer dann, wenn ich diese entsetzlich aufdringliche Werbung von Carglass und 1-2-3-Gold hören soll.
Im Fernsehen könnte ich mich unwillkürlich regelmäßig beim Anblick von Briefgold-Werbung übergeben. Wo haben sie bloß diesen Androiden ausgegraben? Das kann doch kein Mensch sein, oder?
Und wie gesagt, "kracks - und die Scheibe ist gerissen" macht mich inzwischen agressiv. Dagegen war die Dauerbeschallung mit Kati und den Früchten im Mixer ja noch harmlos.
Ob diese Typen nicht merken, daß sie damit eher kontraproduktiv werben?
Verloren
Diese Wette habe ich übrigens verloren. Da hat wohl ganz offensichtlich ein Vögelchen gezwitschert.
Macht nichts, ich esse auch gern Pizza und Brot. Hier ist nämlich seitdem alles unberührt geblieben.
Aus meiner Sicht
Ich will erklärend und auch mal endlich abschließend die ganze Misere um meine Tochter berichten.
Sie war schon immer mit einer wunderbaren Fantasie gesegnet, die sie als Kind für herrliche Spiele nutzte. Sie war auch schon immer, vorgelebt durch ihre Mutter und mich, so unordentlich, wie Kinder sind. Die Gewaltexzesse zwischen ihrer Mutter und mir hat sie miterlebt, jedoch völlig verdrängt. Dabei half ihr ihre Fantasie.
Meine Tochter hat schon immer überzeugend lügen können, auch ein Auswuchs dessen, was durchaus auch positive Seiten hatte. Sie glaubt, was sie sich selbst vorspiegelt und würde m.E. auch jeden Test damit bestehen, sofern er ohne Psychologen stattfindet.
Mit dem ersten Freund bekam sie jemanden, der aus verschiedenen Gründen in diversen Wohngruppen lebte. Ein haltloser Mensch, der sie belogen und betrogen hat. Damals bestahl sie mich zum ersten Mal. Sie war schon fast hörig und liess sich kaum wieder in die Realität zurück holen. Als es mit diesem jungen Menschen vorbei war, kehrte fast Normalität ein. Von den üblichen Problemen eines Teenagers mal abgesehen.
Dann fand sie Zugang zu einer Gruppe Gleichaltriger und fast Gleichaltriger und war auf einmal unterwegs. Die jungen Leute stellten sich mir vor, alles war bestens, das Kind war fröhlich und half im Haushalt mit. Sie überlegte sich sogar, ob sie eine Aushilfe irgendwo ausüben könnte, um Disco und mehr zu finanzieren. Alles kehrte sich mit dem zweiten und jetzigen Freund um.
Die Eltern dieses jungen Mannes hatten ihn und seine minderjährige Schwester in einer eigenen Wohnung leben lassen, das Jugendamt gab Unterstützung. Es konnte also schon damals nicht so problemlos bei ihnen gelaufen sein, wie man meiner Tochter nun suggerieren will. Der junge Mann hat keine Ausbildung, war arbeitslos und fuhr Auto. Er hat Zeit, Geld und eben Eltern, die sich um mein Kind kümmern, denn ich arbeitete nun in Vollzeit, um aus HartzIV heraus zu kommen.
Diese Eltern des jungen Mannes nehmen inzwischen, den wenigen Berichten meiner Tochter zufolge, einen erheblichen Einfluß auf sie wahr. Die Methoden erinnern mich an Scientology und ich sehe da eine gezielte Beeinflussung einer formbaren jungen Frau, um die Fehler am eigenen Kinde vermeindlich wieder gut zu machen. Es hat bislang niemand versucht, sich um die Wahrheit oder zumindest meine Version der Geschehnisse zu erfahren. Vielmehr findet eine fortwährende Hetze gegen mich statt, die dazu geführt hat, daß ich meine Tochter nicht wieder erkenne.
Der junge Mann traut sich nicht in meine Wohnung, wofür es keinen Grund gibt als den, sich meiner Meinung zu stellen und meinen Fragen.
Das Jugendamt hat meine Tochter eingeschaltet, nachdem ich vergeblich darauf hingewirkt habe, daß sie es tut. Erst die Eltern dies Freundes haben es geschafft. Insofern ist das positiv zu bewerten. Sie stellen mich als Ausbeuter und mißhandelnden Vater dar, der ein armes Kind zu einer billigen Arbeitskraft mißbraucht. Sie kennen mich nicht, vermeiden den Kontakt zu mir und sind leider nicht mutig genug, von mir die Wahrheit zu erfahren, oder zumindest meine Meinung dazu.
Ich kenne weder den Namen der Eltern, noch weiß ich wo sie wohnen. Als ich mein Kind durch die Polizei aus der Wohnung der Kinder abholen ließ, versteckten sie sich hinter der Wohnungstür. Ich weiß auch bis heute nicht, wo mein Kind sich aufhält, denn inzwischen ist ihr Freund umgezogen.
Den Haushalt mache ich übrigens neben meiner Vollzeitstelle inzwischen allein. Und das Zimmer verschließe ich, damit ich nicht bestohlen werde. Denn inzwischen stiehlt mein Kind Geld. Und ich habe die Erziehungsberatung und das Jugendamt, sowie die Schule und die Bezirksregierung eingeschaltet. Denn meine Tochter schwänzt Schulstunden und ganze Schultage, um sie mit oder bei ihrem Freund zu verbringen. Und auch das wird von den Eltern scheinbar billigend in Kauf genommen bzw. sogar noch unterstützt.
Soviel zum Thema.
Wetten werden angenommen
Ich habe gestern 3 Pizzen eingekauft. Die liegen im Gefrierfach.
Ich habe gestern auch andere Lebensmittel eingekauft, die zubereitet werden müssen.
Ich wette, daß spätestens am Dienstag zwei Pizzen weg sind, am Mittwoch noch immer eine Pizza im Gefrierfach liegt und am Donnerstag keine mehr.
Von diesen drei Pizzen werde ich keine gegessen haben.
Wer hält dagegen?
Gestern habe ich ein Brot gekauft. Letzte Woche gab es kein Brot. Jeden Abend kam das Kind heim und ging schnurstracks in ihr Zimmer. Sie hätte Brot einkaufen können. Wenn sie gewollt hätte.
Heute lag dort Brot. Und prompt kam sie heim, verspeiste die Hälfte einer Käsepackung mitsamt einigen Scheiben Brot. Spätestens übermorgen wird kein Brot mehr vorhanden sein. Für den Rest der Woche. Dann geht sie wieder schnurstracks in ihr Zimmer. Könnte ja sein, daß sie jemand auffordert, Brot einzukaufen. Damit auch der geldgebende Teil der Bewohner Brot hat.
Rücksichtslosigkeit hat inzwischen einen Namen.
!
Ich habe soeben ein TV-Interview zum Thema Depression und Suizid für RTL gegeben.
Nun warten wir mal, was davon auf Sendung geht.
Spannung pur ...
... sage ich nur. Ein Wunder, daß ich heute Nacht schlafen konnte.
Aber man(n) wird ja mit den Jahren ruhiger und abgeklärter.
Überraschung
Etwas das ich vor sieben Jahren begonnen habe, findet grad einen besonderen Widerhall. Ich war sehr überrascht. Freudig überrascht.
Mehr darüber morgen Abend.
So lange freue ich mich still und heimlich.
Achterbahn
Das Leben ist manchmal eine Achterbahn.
Da hilft nur abwarten, bis sie wieder steht. Dann kann man aussteigen und zu Fuß weitergehen.
Mitgeteilt
Ich habe heute mitgeteilt, daß ich das Ende meiner Möglichkeiten als Vater meiner Tochter bereits überschritten habe.
Aufgrund der Vorfälle in der letzten Zeit kann ich nur erklären, daß ich als alleinerziehender Vater vollkommen versagt habe. Ich gebe auf.
Bevor ich mich weiter in den Abgrund manövriere, habe ich heute veranlasst, daß man meine Tochter schleunigst aus meiner Reichweite entfernt. Ich bin am Ende und schon darüber hinaus.
Die 16-jährige fühlt sich trotz der Gespräche mit dem Jugendamt und der Erziehungsberatung darin bestärkt, sich hier in der Wohnung als Heim-Terrorist zu betätigen und hält neben dem schikanösen Verhalten mit dem Ziele ihrer "Unabhängigkeit durch Auszug" auch noch diverse andere Gemeinheiten wie z.B. die Dokumentation frei erfundener Gesprächsfetzen parat.
Ich habe heute gegenüber der Erziehungsberatung erklärt, daß ich einem Auszug unverzüglich zustimme. Wohin ist mir egal. Ich will das nicht mehr. Das ist nicht mein Kind, was da in dieser Wohnung haust, Schimmel im Kühlschrank und im Zimmer züchtet, Küche (Stichwort Eier braten) und Bad (Stichwort Fäkalienreste im Klo und Schmiere im Waschbecken) verschmutzt und den Kater des Liebsten pflegt, während sie am leeren Wassernapf unserer Katzen und an Katzenkotze mitten im Weg vorbeigeht.
Heute mußte ich die erneute Schulschwänzerin zur Schule schicken. Diejenige, die vom Abitur träumt. Sie wird nun im Sommer die Schule verlassen müssen. Entweder eine Ausbildung, oder Arbeit oder HartzIV auf meine Kosten in eigener Wohnung.
Ich habe versagt, während sie außerhalb dieser Wohnung gelobt, geliebt und als intelligent und witzig gepriesen wird. Wenigstens das haben meine Erziehung und Liebe gebracht. Wenigstens das.
Ich werde mich ein Leben lang fragen müssen, was ich falsch gemacht habe. Das wird mir bleiben. Und die Erinnerung an mein Kind bis vor wenigen Jahren.
Geh mit Gott, aber geh!
Keine Kommentare bitte. Danke.


