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Autobahn rauf - Musik an ...
... Autobahn runter und das Lied ist vorüber. Das war heute morgen, in Anbetracht meiner akuten Unlust auf Radiogeschwätz über Bundespräsidenten und Kanzlerinnen, ein ziemlich sattes Ding.
Ich bin noch einen Schritt weiter gegangen und zurück in die Anfänge der 70er Jahre gewandert. Mitte der 60er Jahre begann die Musik, einen psychedelischen Einfluss zu bekommen. Eine Vielzahl von Musikern begann mit Experimenten, die durch die immer moderner werdenden elektrischen Orgeln und Gitarren noch unterstützt wurden. Es entstanden mit den Pionieren dieser Zeit die Grundmauern für den Elektropop von heute und, das dürfen wir nie vergessen, die für House, Techno, Hardcore und Co.
Und eben eines dieser Stücke aus dieser Zeit habe ich mir heute früh im Auto genüsslich angetan. Mit einer unglaublich kreativen und vielfältigen Art und Weise, Musik zu machen, hat die Gruppe mir heute sehr viel Vergnügen bereitet.
nutzt Klänge aus Gitarre, Synthesizer (bzw. Orgel) und Schlagzeug zu einer Komposition, die ihresgleichen sucht. Das Thema des Liedes findet sich immer wieder, leiten doch die scheinbar abweichenden Sequenzen letztendlich auf den Kern zurück. Es macht Spaß, das wilde, und oft auf den ersten Hörer hin unharmonisch erscheinende, wirre Getöse doch noch als zugehörig zu wiederzufinden. Es ist ein Klangerlebnis, auch wenn es heute vom Volumen her nicht mehr für neue Stereoanlagen und mp3-Player geeignet ist. Es fehlt an Bässen und eben Weite.
Zumindest hat sich dieses ungewöhnliche Stück Musik bei mir noch gut erhalten. Ich besitze noch immer die Schallplatte. Ja, das Ding aus Vinyl. Wer es sich anhört und bis zum Ende aushält, der wird mir sicher zustimmen. Es ist ein außergewöhnlich Zeitdokument der Musikgeschichte. Für eine amüsante Autofahrt reicht es allemal. Und was soll ich sagen, die Band gibt es noch immer!


