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Ich dachte, ich wäre noch nicht müde ...
... als ich gestern ins Bett ging. Als der Wecker klingelte, wurde ich eines Besseren belehrt. In einem Rutsch durchgeschlafen hatte ich. Was für mich sehr ungewöhnlich ist.
Die Folge ist eine recht nette Laune am heutigen Morgen. Und wir fahren gleich zum Frühstücken eine Stunde weit mit dem Zug, weil es a) nichts kostet und b) das Frühstück für die Hälfte die Brieftasche belastet. Und mal schauen, vielleicht ändert sich da das Schmuddelwetter noch zum Guten und wir fahren noch in die Landeshauptstadt.
Immerhin ...
... habe ich aus purer Langeweile am neuen Buch weiter geschrieben. Oder sagen wir mal, an den beiden neuen Büchern. Ich schreibe parallel an "Übernächtliches 3" und einem Sachbuch. Letzteres diesmal vollends aus meiner Feder (oder heißt das heute "Tastatur"?).
Beim dritten Übernächtlichen fehlt noch das halbe Buch. Doch das wächst im Grunde fast von allein, vorausgesetzt, ich kann bald an der langen Kurzgeschichte darin weiter schreiben. Für das Sachbuch fehlen nur noch fünf Kapitel. Dann geht es an die vierte Korrekturstufe.
So ist ein Regensamstag wenigstens noch etwas Produktivität abzugewinnen. Wenn ich jetzt noch Wäsche gewaschen hätte ...
Eigentlich ...
... könnte ich gleich wieder ins Bett gehen. Nichts los in der Welt, keine Lust zum Aufräumen oder Arbeiten, Regenwetter und Märzkühle.
Irgendwie ein Tag zum Langweilen.
Nach dem vierten Traum ...
... habe ich aufgehört mit dem Zählen. Meine Güte, was war denn heute Nacht in meinem Hirn los?
Ok, es ist auch einiges, nicht unerhebliches, an Trubel im richtigen Leben am Toben, doch das ist normal und betrifft auch nicht die Träume. Die hatten ganz andere Inhalte, sind zum großen Teil jedoch schon wieder vergessen.
Wenn es wichtig war, wird es die nächsten Nächte wohl noch einmal wieder auftauchen. Und dann schaue ich mal genauer hin. Das ist immer hilfreich.
Na ...
... den heutigen Tag werde ich ja wohl auch noch schaffen. Dann ist langes Wochenende für mich.
Und im Anschluss daran machen wir am Arbeitsplatz mit allen verbliebenen Teilnehmern einen Tagesausflug. Wir starten also recht locker in die letzte Woche des Monats.
Bis zur großen Lesung sind es nun nur noch 10 Tage und ich bin schon ganz schön aufgeregt. Vor allem frage ich mich, ob Zuschauer kommen und was ich anziehe.
:)
Meilenstein
Heute morgen habe ich einen meiner neuen Meilensteine vor meinem inneren Auge erblickt. Cool.
In Kürze mehr.
Baustellen
Ich arbeite gerade an zwei heißen Baustellen. Ach nee, eigentlich sind es drei ... oder besser vier? Na, egal.
Jedenfalls beginnt jetzt langsam die heiße Phase in der Lesungsorganisation für den 02.07. und heute sind die Flyer gekommen, die jetzt verteilt werden müssen.
Wie auch immer, es muss einfach brechend voll werden *gg*.
Wachgeschmettert
Ich bin heute früh mit dem Krachen eines Verkehrsunfalls wach geworden. Allerdings war das wohl nur der Rest eines Traumes, denn draußen blieb alles normal.
Nun ja, ich werde heute vorsichtig sein. Und hilfsbereit.
Ach ja
Irgendwie läuft es grad so. Ein bisschen holperig, wie mein Gefühl so meint, doch es läuft.
Gestern machte mein Chef vom Chef so eine Andeutung, dass unsere Verträge verlängert würden. Das wäre natürlich prima, denn ein Jahr länger zu arbeiten, ist ein Jahr näher an der Rente. Wobei Gehaltsverhandlungen wirkungslos sind, auch wenn wir hochqualifizierten Kräfte (teilweise studierte und diplomierte Pädagogen) für ein Bäckereiverkäuferinnengehalt arbeiten. Ich glaube, unter uns, bei Maßnahmeträgern beschäftigten Mitarbeitern, kommen im Lohngefüge nur noch Briefträger und Frisöre. Aber man ist ja inzwischen dankbar, denn ich werde auf dem hochdotierten Arbeitsmarkt nichts mehr finden. Das "zu alt" ist noch immer nicht aus den Köpfen gewichen.
Ein Telefonat am Abend hat mich sehr gefreut, denn ein Autor aus der Nähe möchte gern mit mir zusammen lesen und ist nun einen Schritt weiter in der Planung. Wenn das so klappt, wie wir das ausbraten, wird das ein lustiges "Heimspiel" im Herbst.
Die Gemeinschaftslesung von 12 Autoren (incl. mir), am 02.07.2011 in Essen, ist auch so ein Ding, das langsam wächst. Ich muss dringend noch mit Mülheim telefonieren (*rüberwink*), vielleicht klappt es ja heute Abend. Es gibt so Menschen, die will ich dort unbedingt haben, weil ich von ihrer Qualität der Arbeit einfach überzeugt bin. Im Grunde ist diese riesige Lesung nur zur Hälfte noch ein Wagnis, denn die Stimmung aller Autorinnen und Autoren ist so gut, dass eigentlich nichts mehr schiefgehen kann. Wobei, irgendwas ist ja immer *g*. Die ganze Lesung bringt mir im Übrigen keinen Cent ein. Das ist auch so beabsichtigt. Abgesehen davon ist das Nichtkommerzielle eine Bedingung für den kostenlosen Raum. Aber reich werde ich sowieso erst im übernächsten Leben :)
So, nun gehe ich mich aufhübschen und meinen Arbeitstag beginnen. Drei Tage frei habe ich im Anschluß daran und darauf freue ich mich. Ebenso, wie auf den Sonntag in Hannover. Bei schönem Wetter in einem ganz besonderen Garten.
Heute ...
... kommt hier nichts mehr. Ich bin platt, erschöpft und alle.
Schulung, Besprechung, Besprechung, Planung und zuhause dann Bücher versandfertig machen, Bücher verteilen und der tägliche Mailkram. Planungen für den 02.07. und nebenbei noch für das Essen sorgen.
Nun ist es auch gut, ich gehe auf´s Sofa und dann schlafen. Morgen ist auch noch ein Tag. Ach so, einen Anruf muss ich noch machen. Na denn.
Klingt alles nach Stress, ist aber keiner. Es war einer der dichten Tage. Solche, wo ich wenig esse und mich trotz alledem am Abend gut fühle, weil so viel geschafft ist.
Auserkoren
Ich wurde, gemeinsam mit einem Kollegen, zum schulenden Mitarbeiter für die Software "Qualli:life" auserkoren. Die erste eigene Schulung gab es heute.
Damit bin ich dann in der Lage, sowohl Mitarbeiter-Einweisungen in PAV-Soft, als auch in Qualli:life zu geben. Das sind jeweils Softwarelösungen für Arbeitsvermittlungen, Bildungs- und Maßnahmeträger, die eine Schnittstelle zur Agentur für Arbeit bieten.
Klingt wichtig, ist für mich eine gute Steigerung der Attraktivität für Bildungsträger. Man wird ja nicht jünger und damit interessanter.
Guter Plan
Dann werde ich jetzt mal fünf Tage arbeiten und dann drei Tage langes Wochenende genießen. Dann folgen vier Tage Arbeit, ein Wochenende, drei Tage Arbeit und vier freie Tage, wiederum gefolgt von fünf Tagen Arbeit. Das macht in vier Wochen statt 20 Tagen Arbeit und sechs Tagen Freizeit, 17 Tage Arbeit und neun Tage frei.
Damit entfallen dann auch etwas über 240 Kilometer Arbeitsweg in diesem Monat. Das ist hübsch.
An eine Drei-Tage-Woche könnte ich mich gewöhnen. Nur an den unweigerlichen Lohnausgleich nicht. ;-)
So weit ist es schon ...
... wir fahren insgesamt rund 260 Kilometer, um etwas zu essen.
Und "nebenher" nette Leute zu sehen und dummes Zeug zu quatschen. :)
Die neuen Reifen müssen eingefahren werden, könnte ich jetzt behaupten. Oder auch, es müsse ein Jubiläum gefeiert werden. Es könnte aber auch als Grund ein freier Tag herhalten.
Egal wie, wir sind heute unterwegs, lassen alle Nachbarn allein hier zurück. Das haben sie jetzt davon.
Es wird Sommer ...
... und damit in unserem Lande oft sehr warm. Nicht mein Ding, nicht meine Welt und das liegt, so weiß ich es inzwischen, einfach an der "stehenden" Luft in unserem Lande.
Auf Korsika, der Insel, wo sieben Winde aus allen Windrichtungen wehen und es niemals windstill ist, ertrage ich auch über 30 Grad im Schatten. Hier gehe ich gnadenlos ein, sobald das Thermometer über 20 Grad klettert.
Da ich jedoch hier meine persönlichen Bindungen, meinen Arbeitsplatz und meine Sprache habe, bleibe ich hier. Blogge ab und an mal, dass mir der Sommer nicht gefällt, weil es zu heiß für mich ist und genieße meine Wohnung. Altbau, kühl im Sommer, warm im Winter und schön schattig.
Obwohl es mit kurzem Hemd da draußen schon besser ist, als mit Pullover. Ich gebe es ja zu.
Nix Kultura?
Nach unserer gestrigen Wanderung zu den Puschelkühen sind wir noch über "Barmen live" in Wuppertal geschlendert. Doch was heißt geschlendert, man drängelte sich.
Die drei Bühnen waren verwaist, es spielte niemand Musik oder schauspielerte. Dafür gab es die gesamte Fußgängerzone entlang gefühlte viertausend Fressbuden, die stark frequentiert waren.
Und es war später Nachmittag.
Ich will jetzt nicht ins "Früher war alles besser" verfallen. Doch andererseits fällt mir auf, dass immer mehr der ursprünglich kulturellen Veranstaltungen zu Fressorgien werden, wo eigentlich niemanden mehr interessiert, was eigentlich gespielt wird. Nur am Abend, wenn die Saufbuden zu den Fressbuden in den Mittelpunkt treten, kommt die Musik noch als schmückendes Beiwerk dazu.
Ist es eigentlich nicht mehr möglich, ohne eine Überhäufung an Essen eine Veranstaltung durchzuführen? Ich stelle selbst auf Flohmärkten fest, dass es nicht mehr ohne Verpflegungsstände aller Art geht und, neben den scheinbar unvermeidbaren Billig-Klamottenhändlern, kaum noch echter Trödel gehandelt wird.
Selbst am Arbeitsplatz muss ich rigoros dagegen einschreiten, dass meine Teilnehmer ganz offensichtlich tot umfallen, wenn sie nicht alle 10 Minuten irgendetwas in den Mund schieben. Sie müssen essen und das den ganzen Tag lang. Mal abgesehen von der Mittagspause, wo sie eine große Mahlzeit brauchen, weil sie "völlig unterzuckert" sind.
Ich bin selbst kein Leichtgewicht und deutlich zu dick. Was ich gestern jedoch alles gesehen habe ("Zuckerschnute" auf einem weiblichen schwabbelnden Teenagerbauch ist momentan wohl der Burner schlichthin), lässt mich dann doch ziemlich erblassen.
Und wer jetzt auf den Titel schaut, der wird sich fragen, was denn mangelnde Kultur mit überhäuftem Essensangebot zu tun hat? Nun, auch die Esskultur liegt inzwischen am Boden. "Fingerfood" ist inzwischen üblich, da das Essen mit Besteck aus Kostengründen an Imbissständen kaum noch möglich wird. Die "Bratwurst im Brötchen" spart Besteck und (Papp)Teller und man kann dann ja auch schon mal zum nächsten Stand weitergehen.
Dank der Stöpsel vom mp3-Player hört man ja ohnehin nur wenig von der nicht gespielten Musik.
Merkwürdige Zeiten.
14 Grad, Sonnenschein ...
..., ausgeschlafen und dem pünktlich klingelnden Wecker heute früh genüsslich einen auf den Kopf gegeben.
Ich werde jetzt schön gemütlich mit Kaffee vor dem Rechner wach und schaue mal, welch kreative Untaten ich jetzt leisten kann.
Eigentlich müsste ich mal die ganzen Nachbarblogs auf die Veranstaltung in Essen hinweisen. Schließlich wäre es auch schön, sich dort mal persönlich kennen zu lernen.
Mal schauen, vielleicht schreibe ich sie alle mal an, denn jeder liest ja hier nicht jeden Tag und je tiefer die Beiträge rutschen, desto weniger werden sie gelesen. Das ist aber normal in Blogs.
Heute will ich Bratkartoffeln zum Mittag machen. Darauf habe ich mich schon gestern gefreut und vorher wird die Küche noch von den halben Katzen befreit, die hier so herum fliegen. Ich glaube, die Viecher sind in der Mauser. Selbst wenn sie sich vom Sofa neben mir erheben, bleibt eine Katze liegen, zumindest von der Fellmasse her. Es wird langsam Sommer, wie mir scheint.
Es ist ...
... Wochenendäääääääääääääääää :)
Auch wenn heute einige Teilnehmer meinten, ein Blog wäre eine Pornoseite, so hat mich das keineswegs davon abgehalten, ein paar von ihnen dauerhaft zu verabschieden. Meine Schülerzahl wird kleiner, das Arbeiten an sich entspannter und irgendwie hoffe ich, ich werde noch ein paar Leutchen in Ausbildung oder weiterführende Schulen los.
Aber das ist nun alles hinter mir, ich habe Wochenende und gehe erst nach vier freien Tagen wieder arbeiten. Eingekauft habe ich auch schon, das Tanken habe ich mir angesichts der immer wiederkehrenden Frechheit der Tankstellenkonzerne verkniffen (die Schelte hat offenbar nichts bewirkt) und jetzt überlege ich mir noch, was es zum Abendessen gibt.
Wenn der hier auf dem Schreibtisch aber so weitermacht, gibt es Kater. Das Viech stänkert nämlich großartig die Mietz an.
Wochenende.
Hach, wie schön.
Neun
Neun Stunden werde ich heute am Arbeitsplatz verbringen und dann ist langes Wochenende.
Neun Stunden werde ich ab heute abend bestimmt schlafen, denn kein Wecker wird mich morgen früh im schönsten Schlummer stören.
Neun Millionen Besucher hatte der Tages(b)log seit Januar 2005, heute Nacht wurde die Schallmauer durchbrochen. Wenn es so weiter geht, wird die magische Grenze von 10 Millionen noch in diesem Jahr erreicht.
Neun Mal habe ich mich inzwischen arbeitslos gemeldet. Heute ist es wieder soweit. Wobei in diesem Falle eine Verlängerung des Vertrages wahrscheinlicher ist, als je zuvor. Verlässlich ist es jedoch nie.
Wenn ich noch weiter nachdenke, fallen mir bestimmt noch mehr Sachen zur heutigen Neun ein. Aber jetzt muss ich ins Bad, dann auf die Autobahn und den letzten Tag vor dem langen Wochenende klar machen. Bis später.


