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Das Gleichgewicht



So langsam glaube ich daran, dass sich alles im Gleichgewicht befinden muss. Alle Dinge und Ereignisse trachten danach, ihren Gegenpol zu finden, damit nichts einseitig ist.

Läuft etwas sehr schlecht, wird es kurz darauf, unmittelbar nebenher sozusagen, etwas Gutes geben. Umgekehrt ist es genau so, doch das haben wir eben nicht so gern.

Wobei ich den "Aufrechnungswert" noch nicht so ganz verstanden habe. Oft kommt es mir ungerecht oder zu wenig vor, was da ausgeglichen wird. Doch ich bin mir sicher, am Ende ist alles in der Waage.

Darüber sollte ich mal nachdenken. Am besten schriftlich, in einer Geschichte. Das bringt immer am meisten.

Geschrieben am 21.06.2011 um 06.07 Uhr von CeKa
in Glaubenssache



Es geht mir nicht um dich



Seuche. Das Wort schwebt im Moment in aller Munde und aufgrund der vielfältig verbreiteten Verschwörungstheorien zur Hühner-, Schweine- und Sonstwasgrippe vermutet nun jeder selbstberufene Fachkundige auch, das EHEC nur eine Erfindung der Pharmaindustrie ist.

Das führt zu seltsamen Blüten des Leichtsinns, indem einige Menschen in meiner unmittelbaren Umgebung "selbstverständlich" auch die Sachen essen, die als gefährlich gelten. Argumente wie "Warum sollte ich mich wegen einer angeblichen Infektion umgewöhnen?" und "Die können mich mal, das ist sowieso nur von den Medien aufgebauscht." höre ich beinahe jeden Tag.

Ich bin da anderer Ansicht. Und ich will nicht in die Gefahr geraten, mir etwas einzufangen, was mein Leben schlagartig negativ beeinflusst. Ich möchte nicht den Rest meiner Zeit an einem Dialysegerät hängen müssen. Selbst wenn am Ende "alles nicht so schlimm" war, im Moment liegen zahlen an Todesfällen und Erkrankungen vor, die weit über dem liegen, was es "normalerweise" an EHEC-Erkrankungen zu verzeichnen gibt.

Ich bin nicht hysterisch, ich bin nur vorsichtig. Und ich glaube nicht alles, doch ich informiere mich auf den Seiten des Gesundheitsministeriums und der Unikliniken. Das kann jeder und kann die einfach Empfehlungen beherzigen.

Was mich annervt, ist die schlichte Tatsache, dass die oben genannten Menschen mit ihrem dummen Leichtsinn dafür sorgen, dass sich diese Erreger weiter ausbreiten. Nur für ihre Lässigkeit und großkotzige Überlegenheit betonen sie, dass sie es nicht ernst nehmen "können", was berichtet und von offizieller Seite publiziert wird. Denen werfe ich vor, dass sie eine Ansteckung provozieren und mit ein wenig Pech für den Rest der Menschheit dafür sorgen, dass in ihrem Körper die Erreger mutieren und für eine, unter Umständen längere, Zeit nicht mehr beherrschbar sind. Doch das würde voraussetzen, dass sie mitdenken und ihren Teil der Verantwortung für das Leben der Gemeinschaft tragen.

Offenbar ist das zu viel verlangt. Und im nächsten Jahr wird vielleicht ein anderes biologisches Kampfmittel gegen die Menschheit auf den Weg geschickt. Als kleines Bakterium, ausgesetzt von denen, die wissen, wie dumm viele Menschen sind.

Aber vielleicht ist ja auch nur eine der vielen Mutationen, die nie ausgerottet werden können. Weil es immer einen arroganten Idioten gibt, der Warnungen nicht ernst nimmt.

Wer sich schützt, sorgt wenigstens dafür, dass die Vorsicht weiterhin die Mutter der Porzellankiste bleibt.

Geschrieben am 16.06.2011 um 18.58 Uhr von CeKa
in Glaubenssache



Wegschmeißen oder Risiko



Wir haben heute über EHEC diskutiert und die vermeindliche Panikmache der Medien. Gerade wegen der Anfangsverdachte wurden einer großen Menge spanischer Gurken die einreise verweigert und selbst im eigenen Lande wurden sie weniger gegessen.

Ich habe bislang keine Panikmache der Medien, mal die Zeitung für Vollidioten ausgenommen und den Asozialen-Bildungssender ebenfalls, wahrnehmen können.

Ich halte es für wichtig, dass die Bevölkerung vor gefährlichen Dingen gewarnt wird. Jeder Tote ist einer zuviel! Und wenn mein Leben auf dem Spiel steht, ist es mir lieber, wenn ich rechtzeitig darüber erfahre, als dass Dioxinvergiftungen, EHEC-Keime und Vogelgrippe an mich herantreten.

Ich will wissen, wenn ich etwas nicht essen darf oder wovon ich besser die Finger lasse. Alles Andere ist sträflicher Leichtsinn und fördert eine Epidemie ohnegleichen. Aus den Zeiten des kalten Krieges und meinen damaligen Schulungen zur Abwehr biologischer Waffen weiß ich noch sehr gut, wie schnell sich biologische Kampfstoffe wie Viren und Bakterien verbreiten. Und ich habe Sorge, dass wir irgendwann, wegen ein paar Ignoranten an der richtigen Stelle, eine neue Seuche ungeahnten Ausmaßes erleben.

Angeblich ist die Pest beispielsweise ausgerottet. Doch ich weiß sicher, dass fast jedes einigermaßen große Land dieser Erde Pesterreger für den Fall der Fälle eingebunkert hat. Und ich, meine Teilnehmer und die Menschen, die ich kenne, möchten davor rechtzeitig gewarnt werden, wenn diese Erreger unter die Menschheit gebracht werden.

Insofern breche ich einmalig eine Lanze für diejenigen Medien, die sachlich und fortlaufend über den Stand der Dinge informiert und Wissen verbreitet haben. Die Medien, die eine schreiende Schrift und eine Panik erzeugende Berichterstattung an den Tag gelegt haben, gehören einfach verboten. Allen voran dieses Drecksblatt aus Hamburg, dass jeder Mensch boykottieren sollte, der noch bei Verstand ist.

Ich bin für Wegschmeißen! Auch bei möglicherweise vergiften Lebensmitteln, selbst wenn sie es hinterher nicht waren. Vorsicht ist besser als Nachsicht. Oder der Tod.

Geschrieben am 10.06.2011 um 18.53 Uhr von CeKa
in Glaubenssache



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