Archiv
Du befindest Dich im Archiv für Dezember 2007
Nicht bei amazon
Für wenige Tage wird jetzt mein Buch und viele andere Bücher aus dem De Holtes Verlag nicht mehr bei amazon erhältlich sein.
Der Grund ist ein Wechsel vom bisher unbefriedigenden und teuren Vertriebsweg auf die normale Funktion des Onlineshops bei amazon. Es war einfach nicht mehr einzusehen, für den gleichen Service viel Geld zu investieren, den es sonst kostenlos und zuverlässig gibt.
In einigen Tagen wird sich amazon als Vertriebspartner alle Daten selbständig aus dem Verzeichnis lieferbarer Bücher gezogen haben und mein Buch wieder anbieten. Solange bleibt der Link zu amazon auf der rechten Seite gelöscht.
Da wir aber auch zeitgleich den neuen Verlagsshop in Betrieb nehmen, ist der "Verlust" gut zu verschmerzen.
Aus meinen persönlichen Erfahrungen kann ich noch dazu geben, daß ich bislang 1 Prozent meiner Bücher per amazon verkauft habe. Die anderen 99 Prozent sind direkte Verlags- und Autorenlieferungen bzw. über die anderen Vertriebspartner gelaufen. Wogegen ich absolut nichts habe :))
Blogge so, daß es auch ....
... Dein Ehemann, Dein Chef und Deine Nachbarn lesen können.
Wenn ich mich hier so durch die Bloglandschaft klicke, halten sich sehr viele Autoren in den Blogs daran. Doch bei manchen Beiträgen denke ich mir "Au weia".
Wissen manche Menschen nicht, daß es immer Zuträger gibt, die irgendwann mal "petzen"?
Eines von Murphy
Eines der Gesetze von Murphy live und in Farbe:
Den ganzen Tag bin ich zuhause und das Telefon schweigt. Gehe ich für 5 Minuten nach unten und komme wieder hoch, zeigt mir das Gerät einen vergeblichen Anruf.
Rufnummer unterdrückt und so rechtzeitig aufgelegt, daß die T-Net-Box zwar das Auflegen, nicht aber die Rufnummer meldet.
Ich bin jetzt zuhause. Bitte wieder anrufen oder mailen.
Murphy .... pffft ....
Aberglaube
"Zwischen den Jahren", also dem Kirchenjahr und dem weltlichen Jahr, das ist die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr, herrscht ja so mancher Aberglaube. Der hat sich wohl doch so richtig tief in die Gemüter der Menschen gesetzt. So sind manche Dinge eben doch ein bißchen ins Unbewußte gegangen.
Ich habe grad mal alle meine Rechnungen zusammengestellt, die ich noch in diesem Jahr überweisen will. Dann gehe ich ohne Schuld ins neue Jahr. Das sit ein nettes Gefühl, doch der Aberglaube sagt ja: Wer mit Schulden ins Neue Jahr geht, hat das ganze Jahr über welche.
Dann werde ich den Wäschekorb noch leer waschen, bevor Weihnachten kommt. Der Aberglaube der Hausfrauen sagt: Keine Wäsche zwischen den Jahren aufhängen, weil sich darin die bösen Geister fangen.
Es gibt sicherlich noch hunderte von Beispielen, doch ich finde es nur vernünftig, unbelastet von allen Sorgen und ärgerlichen Arbeiten diese Zeit zum Abschließen des Jahres zu begehen. Irgendwie scheint es mir so, wenn ich mir draußen die Menschen anschaue, daß sie alle damit rechnen, am 1. Januar gäbe es die Welt nicht mehr. Gestern habe ich ein Gespräch zwischen zwei Müttern mit kleinen Kindern belauschen können. Es ging um ein baldiges Treffen miteinander und da sagte eine der jungen Frauen doch tatsächlich "Das machen wir, wenn die stressige Zeit vorbei ist. Irgendwann im Januar."
Sollte nicht eigentlich grad die Zeit "zwischen den Jahren" eine Zeit der Besinnung und des inneren und äußeren Friedens sein? Aus welchem Grunde macht man sich soviel Streß, hält alle Termine von sich und nimmt dennoch viel mehr wahr, als gut ist?
Wenn ich mich so durch die Zeitungen und die Blogs lese, bleiben manche ganz lässig und normal. Andere hingegen erzeugen in der Adventszeit schon einen Wirbel, der gegen Weihnachten dazu führt, daß aufgestöhnt wird "hoffentlich ist bald alles vorbei". Ich habe, das sage ich ganz ehrlich, früher die Weihnachtszeit und Weihnachten selbst so richtig aus vollem Herzen gehasst. Der Geschenkwahnsinn, volle Supermärkte, dummes Getue um Menschen, die man nicht mag und Jahresabschlüsse bei der Arbeit. Heute teile ich mir meine Zeit anders ein, beschenke nur noch diejenigen, die beschenkt werden sollen, weil ich es so will. Ich brauche keinen Weihnachtsputz, weil ich sowieso ganz normal weiterputze. Auch meine Wäsche ist nicht mehr als sonst. Selbst das Backblech mit den Keksen fällt in der normalen Menge der Abwäsche nicht auf.
Nun kommt sicher ein "Jaaaaa, Du bist ja auch mit einer bald erwachsenen Tochter alleinerziehend und hast keine drei kleinen Kinder, die was erwarten." Dazu kann ich nur fragen: "Wer erwartet denn von Euch, daß Ihr Euch zerreisst?"
Frieden und Ruhe auf Erden fängt bei jedem unter uns ganz klein an. Und es stirbt niemand an zwei blechen Keksen weniger in diesem Jahr. Niemand wird deswegen weniger geliebt. Vielleicht wird er sogar mehr geliebt, weil er dann öfter mal lächelt.
Neues aus der Tante Alma
Ich werde auf jeden Fall und unbedingt am Sonntag in die "Tante Alma" fahren! ---- Link und Teil des Beitrags wegen Irrtums gelöscht ----- Viele bekannte und unbekannte Persönlichkeiten haben sich bereits angekündigt und da darf ich zum Schauen, Hören und Fotografieren auf keinen Fall fehlen.
Die Gaststätte "Tante Alma" ist in Herdecke wunderbar zu finden und für alle Fälle gibt es HIER einen Routenplaner. Pünktliches Erscheinen sichert die besten Plätze. Die Preise in der "Tante Alma" sind absolut moderat und am Sonntag gibt es Putenbrust im Schinkenmantel mit Reis für 6,80 Euro. Allerdings nur solange der Vorrat reicht! Notfalls verbindlich vorbestellen und zwar HIER.
Ich freue mich über jedes bekannte und unbekannte Gesicht dort und wünsche uns schon jetzt einen vergnüglichen und langen Nachmittag.
Dieser Termin steht übrigens auch, wie alle wichtigen Termine, im Newsticker oben rechts in der Seitenspalte unter "Aktuelles".
Mein liebster Weihnachtsfilm
... ist noch immer, neben "Die Geister, die ich rief" der geniale "Schöne Bescherung" mit Chevy Chase.
Ich kann noch immer über jede Szene lachen und für mich hat der ebenso Kultstatus, wie "Das Leben des Brian" :))



