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Denkt an meine Worte

So beginnt fast immer meine Prognose für die unbestimmte Zukunft in unserem Lande. Denkt daran, wenn es soweit ist, oder anders gekommen ist. Heute zum Thema Arbeitswelt der Zukunft.

Wir werden uns für die Zukunft von der Arbeitswelt verabschieden müssen, die wir von früher kennen. Es wird kaum noch unbefristete Verträge geben und wenn, dann sind die ohnehin schon jetzt für die Katz, weil klammheimlich die Kündigungsschutzgesetze so sehr gelockert wurden, daß es ohnehin keine Sicherheit mehr gibt.

"Jobhopping" war früher ein Zeichen für schlechte Mitarbeiter, heute ist es ein Zeichen für Flexibilität, Einsatzwille und niedrigen Lohnanspruch.

Die Löhne werden in den kommenden Jahren und noch innerhalb der Legislaturperiode auf das niedrigste Maß seit dem 2. Weltkrieg festgelegt. Damit ist ein Mindestlohn erreicht, er wird bei 5,50 € brutto die Stunde liegen.

Die meisten Arbeitgeber werden sich an diesem Lohnniveau orientieren, die Gewerkschaften arbeiten aktiv an diesen Löhnen mit.

Nachdem festgestellt wird, daß die Mieten nicht mehr bezalbar sind, weil der Lohn nicht hoch genug ist, wird es neue Wohngeldsätze geben, die zu einem neuen "Hartz IV" für Arbeitnehmer führen. Energie wird von der Bezuschussung durch den Staat ausgeklammert werden und bleibt Privatvergnügen der Geringverdiener.

Berufsausbildungsstätten werden wie Pilze aus dem Boden schießen, nachdem schulische Ausbildungsmaßnahmen und -gänge ausgeschrieben werden. In Schnellausbildungen von maximal 2 Jahren werden scheinbar qualifizierte Berufsbilder durchgepeitscht, obwohl es die dazu passenden Berufe nicht oder noch nicht gibt. So werden junge Schulabgänger zwar ausgebildet, stehen hinterher dennoch auf der Straße.

Die Aufnahme einer selbständigen Tätigkeit wird wieder stillschweigend gefördert. Es werden innerhalb der nächsten 10 Jahre zu den derzeit 6,1 Millionen Selbständigen weitere 8 Millionen hinzu kommen. Dabei handelt es sich um nicht steuerpflichtige inhabergeführte Betriebe, die als Zweck einzig die Sicherung des Lebensunterhaltes des Selbständigen und seiner Familie hat.

Die Minijobs (bis 400 € monatlich) werden auf maximal 800 € monatlich angehoben. Die Kündigunsschutz-, Urlaubs- und Krankheitsestimmungen werden soweit gelockert, daß es erste Proteste von Verbänden geben wird, die den Arbeitnehmern eine Scheinselbständigkeit vorwerfen.

Das Volk wird weiterhin CDU und FDP wählen. Die Linke verliert ein Drittel ihrer Wählerschaft.


Ausdrucken, aufheben und mir zu gegebener Zeit wieder präsentieren. Dies ist keine Schwarzmalerei, sondern einfach eine Prognose, die eintreffen kann, wenn es so weitergeht, wei es gerade läuft. Es liegt an uns, das zu ändern, indem wir darüber reden.




26.02.2010, 16:39 Uhr von CeKaDo
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Kommentare


ja, ich rede jetzt auch drüber. wenn ich eine Meinung und Erfahrungen habe, dann sollte ich auch dazu stehen. Aber es trauen sich viel zu wenige sad

psychoMUELL psychoMUELL - 26.02.2010 - 16:47
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Wir haben gestern noch so drüber gesprochen, Beispiel Afghanistankrieg. Früher wären wir doch auf die Strasse gegangen und sind wir ja auch gegen die verrückte Atomaufrüstung damals.
Ich glaube nur sprechen hilft einfach nicht soviel. Ich denke die Menschen müssen wieder auf den Strassen in friedlichen, aber zielgerichteten Demonstrationen ihrem Unmut Luft machen.

 SabineLi SabineLi - 26.02.2010 - 17:12
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Das ist Volksverarmung
und die geht immer weiter,
angeführt von Guido Westerwelle und das ist von der FTP gewollt,
denn wie sollen unsere Bosse der Genosse /n denn sonst noch reicher werden? h

Aber mit den Deutschen kann man es ja machen...

Gute Nacht Deutschland!

Traurig, eine Bananenrepublik ist Gold dagegen!

Emma Peeel Emma Peeel - 28.02.2010 - 15:12
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