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Sobald die bislang ausgelieferten vier Rezensionsexemplare von den Multiplikatoren bewertet wurden, kommen die Rezensionen natürlich auch auf die Website. Darauf freue ich mich schon besonders!
Schauen wir doch mal in diesem kleinen Mathetest für das gemeine Volk, ob wir auf andere Zahlen kommen, als unsere Volksvertreter und Höchstverdiener. Zur Vereinfachung der ganzen Aufgabe habe ich die Zahlen jeweils nach unten, also abgerundet. Auf geht´s:
In Deutschland leben derzeit rund 82.000.000 Menschen. Die Bevölkerungsgruppe der 18- bis 65-jährigen ist dabei rund 50.000.000 Menschen stark. Das ist die erwerbsfähige Gruppe der Bevölkerung. Die als erwerbsfähig geltenden 15- bis 17-Jährigen habe ich hier ausklammern müssen, weil darüber keine eigenen Zahlen vorliegen. Es sind jedoch nicht unerhebliche 2,6 Millionen jungen Menschen, die gemäß den Richtlinien für den Hartz IV-Bezug als erwerbsfähig gelten. Diese müßten dann am Ende noch hinzugerechnet werden.
Es studieren momentan rund 2.000.000 Menschen aus dieser Gruppe und stehen somit für eine sozialversicherungspflichtige und damit rentenwirksame Erwerbstätigkeit nicht zur Verfügung. Gleiches gilt für die momentan aktiven Jahrgänge an Wehrpflichtigen und Zivildienstleistenden, die mit rund 290.000 zu Buche schlagen. Ziehen wir noch äußerst großzügig die Mütter bzw. Väter von Neugeborenen der letzten drei Jahre mit 1.800.000 ab, dann kommen wir auf folgende Zahl:
50.000.000 - 2.000.000 - 290.000 - 1.800.000 = 45.910.000 erwerbsfähige Menschen
Soweit klar und richtig?
Ok, weiter geht´s.
Gemäß frischer Mitteilung der Bundesagentur für Arbeit üben momentan rund 27.380.000 Menschen eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung aus.
Wir rechnen also:
45.910.000 - 27.380.000 = 18.530.000
Davon ziehen wir nun die gemeldeten 4.100.000 Selbständigen ab und deren 390.000 mithelfende Familienangehörige.
Verbleiben 14.040.000!
Nach den hier aufgeführten und bei der Agentur für Arbeit, sowie dem Bundesamt für Statistik nachlesbaren Zahlen, kommt durch einfach Rechnung aus der Grundschule eine Zahl von nicht sozialversicherungspflichtig beschäftigten Menschen in Höhe von 14.040.000 heraus! Rund 14 Millionen Menschen haben entweder keine Arbeit oder hangeln sich mit Jobs durch das Leben, die nicht zu einer Rente und einer Krankenversicherung berechtigen.
Schauen wir dann bei der Minijob-Zentrale nach den neuesten Zahlen, stoßen wir auf derzeit 6.800.000 gemeldete 400 €-Jobs. Rechnen wir auch noch ein paar Frührentner heraus, verbleiben dennoch als letztendlich arbeitslos gut 7 Millionen Menschen in diesem Lande. Ohne die hoffnungsvolle Jugend, die ich weiter oben mit ihrer Zahl von 2,6 Millionen erst gar nicht berücksichtigt habe.
7 Millionen!
Das entspricht einer Arbeitslosenqoute von 8,5 Prozent der Gesamtbevölkerung oder auch 14 Prozent der theoretisch erwerbsfähigen Bevölkerung. Rechnen wir da noch die Studenten etc. heraus, erhöht sich die Quote auf ein Maß, das mir auf den Magen schlägt. 1933 hatten wir eine Arbeitslosenqoute von knapp über 17 Prozent. Soviel dazu.
Alle Zahlen stammen aus offiziellen und veröffentlichten Quellen der Agentur für Arbeit, dem Bundesamt für Statistik und der Minijob-Zentrale. Wie gesagt, sie sind von mir zur besseren Übersichtlichkeit abgerundet. Die "spitzen" Zahlen liegen höher und können das Ergebnis nur nach oben hin verändern.
7 Millionen Erwerbslose, 6,5 Millionen Arbeitende ohne Sozialversicherungspflicht, 4 Millionen Selbständige mit fragwürdiger Rentenmöglichkeit. Wer bezahlt die Rente derer, die heute noch im erwerbsfähigen Alter sind?
Mathe für das Volk. Mathe für unsere Politik, die hier entweder kläglich bei den Grundrechenarten versagt oder ganz schlicht und einfach das Volk, welches sie wählt, professionell belügt.
Note 6, raus!
P.S.: Danke an Gise für den Hinweis zu den Selbständigen.
Neue Woche.
Früh aufstehen.
Und ich weiß genau, daß sich der Kater hier neben mir sofort wieder schlafen legt, wenn ich das Haus verlassen habe.
Neidisch bin ich.
Montag.
Grmpf.
Mein Bart.
Genau für solche Aussagen führe ich meine Statistik in der rechten Seitenspalte. Genau für diesen Moment, weil ich es schon immer mal wissen wollte.
Und es gibt noch viele Dinge mehr, die ich mir eigentlich das ganze Jahr über notieren sollte, um dann am Anfang des neuen Jahres eine verblüffende Statistik zu präsentieren. Oder hat es Euch z.B. noch nie interessiert, wie oft Ihr im Laufe eines Jahres aufs Klo geht? Oder wieviel Geld Ihr für Essen außerhalb der Wohnung ausgebt? Oder wieviel Kilo Staub Ihr in einem Jahr aus Eurer Wohnung heraussaugt?
Es gibt so schrecklich viele Dinge, die ich einfach wissen müßte, weil es sie gibt.
Wieviele Worte blogge ich eigentlich so im Jahr?
Violá, es werde Frühling!
Übrigens kann man auch das Versanddatum in die Zukunft legen. Das Postamt versendet dann automatisch am richtigen Tag. Alle Grußkarten aus eigenen Motiven von Schatz und mir könnt Ihr HIER betrachten und versenden.
Das neue Album "Neue Helden braucht das Land" braucht sich wieder einmal nicht zu verstecken und es ist wie gewohnt mit völlig unterscheidlichen Melodien zu zum Teil sehr bissigen und vor allem treffende Texten versehen. Ob die "Krise" oder Obama, ob regierende Dummheit oder TV-Wahnsinn, wieder einmal ist alles angesprochen, was das Volk bewegt. Köstlich ist die Parodie auf die Ballermann-Szene "Bitte Bier". Passend in tanzbare Musik gesetzt, die genau in dieser Form in den Discos gespielt und getanzt wird. Es könnte nur passieren, daß niemand den bösen Text hört, während die techno-angelehnten Takte aus den Boxen hämmern.
Für mich ist diese CD wieder einmal fernab jeglichen Karnevalsgetue absolut empfehlens- und auch hörenswert.
Kaum zu glauben, daß sich eine österreichische Satire-Band bereits seit 33 Jahren die Ehre gibt und eine Auszeichnung nach der anderen absahnt. Küß die Hand, meine Herren.
Weiter so!
Für alle nicht Informierten sei es erklärt. Twitter ist wie ein Blog im Internet, in dem man sich auf verschiedene Weise einloggen kann, um dann in ein freies Feld maximal 140 Zeichen zu schreiben. Was wiederum wenig Sinn macht, wenn es niemand lesen würde. Also gibt es Hinweise auf den Twitter-Account im echten Blog. Zum Beispiel.
Und dann gibt es Bekannte von einem Twitterer, die twittern auch. Also liest man sich gegenseitig die 140 Zeichen-Beiträge. Und schreibt Antworten auf diese Beiträge. Eigentlich nennt man das schon lange Chat. Aber weil ein Chat viel mehr Zeichen zulässt, ist Twitter eben so etwas wie ein SMS-Chat im Internet. Man kann auch mit dem Handy twittern. Was früher Sinn gemacht hätte, als die SMS noch auf 140 Zeichen beschränkt war. Was sie heute nicht mehr so wirklich ist, was wiederum die Twitterer nicht zu wissen scheinen. Aber egal, weiter geht´s.
Nun gibt es faule Leute wie mich, die einfach weiterbloggen, aber dafür sorgen, daß der Twitter-Account fleißig gefüllt wird. Wozu auch immer, den Sinn habe ich bislang auch noch nicht erkannt. Ich blogge und mein Gebloggsel erscheint automatisch bei Twitter. Und wird dort, man glaubt es kaum, von anderen Leuten gelesen als denen, die hier im Blog lesen. Natürlich lesen auch Twitterleser im Blog und zwangsläufig Blogleser bei Twitter. Was aber irgendwie nicht so richtig Sinn macht. Aber was an Twitter macht schon Sinn?
Damit man bei Twitter nichts verpasst, was andere Leute so schreiben, kann man denen "followen" (also "folgen" und in gräßlichem Denglisch geschrieben) oder eben ein "Follower" sein. Dann erscheint im eigenen Account das eigenen Geschriebene plus dem, was die Verfolgten so schreiben. Eben wie ein Chat. Um es nochmals zu betonen. Auf 140 Zeichen beschränkt, um auch das zu betonen. Sinnfreiheit und so, Ihr wißt schon.
Natürlich folgen auch die Verfolgten dem Verfolger und damit ist man im günstigsten Falle gegenseitig Follower. Alles könnte so einfach sein, wenn ..... ja wenn .... es da nicht diese Werbefuzzies gäbe, die Spam für das einzig wahre Werbeelexier halten. Denn auch bei Twitter wird fleißig mit 140 Zeichen pro Beitrag gespamt.
Diese Werbeheinis haben kleine Programme, die auf Stichwort einem beliebig schreibenden Twitterer flugs "followen". Schreibe ich zum Beispiel etwas über eine Hyperventilationstetanie, dann habe ich *zack die Nuss* sofort mindestens drei Followers am Hacken meines Twitter-Accounts, die sich auf medizinischen Spam konzentrieren. Schreibe ich in meinem Beitrag von Viagra, finde ich am anderen Tag ca. 629 neue Followers in meinem Account.
Eigentlich könnte mir das ja egal sein, denn die tun mir ja nichts. Die folgen mir ja nur wie die armen Ratsuchenden seinerzeit dem Jesus. Und ich könnte sie lassen und weiterhin mit lustigen Worten aus meinem Blog füttern. Wenn da nicht der Mist wäre, daß eben diese Werbeheinis meine Worte als Werbung nutzen würden. Ist irgendwie doof und darum blockiere ich sie und melde sie als Spam an den Twitterchef oder wer auch immer bei Twitter das große Sagen hat. Was wiederum bedeutet, daß ich bei mir im Account derzeit nur 17 Followers habe und selbst 17 mal auch Verfolger bin. Wobei ich nicht in Twitter lese, weil mir das zu blöde ist, die geistigen Chat-Ergüsse in jeweils 140 Zeichen der Verfolgten zu lesen. Aber das merken die ja nicht. Es gehört nur zum guten Ton, auch brav zu folgen.
Und nun lese ich heute zufällig in einem der unzähligen Werbeblogs im Bloggernetz, daß da jemand binnen weniger Monate über 11.000 Followers bekommen hat und sich artig dafür bedankt, bewiesen mit einer Twitter-Statistik-Grafik seines wunderbaren Erfolges.
Herzlichen Glückwunsch, Du hast es verstanden! Spam zu Spam und die Welt geht in Ordnung. Twitter sei Dank followen sich jetzt die Followers gegenseitig und rühmen sich ihrer Followers.
Konntet Ihr mir folgen (oder followen)?
Ohne mir sich erklärenden Sinn und Verstand fordert der Mann, der angeblich die Weisheit unserer Wirtschaft öffentlich vertreten darf, die Kürzung der monatlichen Armutsgabe von 359 € für Arbeitslose! Es müsse mehr Anreiz für eine Arbeitsaufnahme geben und es müßten gleichzeitig die Hinzuverdienstgrenzen ab 200 € monatlich erhöht werden.
Damit gibt dieser Mann auch den letzten Arbeitsplätzen mit Einzahlungen in die Kassen der Sozialversicherung und Renten den Todesstoß. Die einzigen freien Arbeitsplätze in Deutschland sind diejenigen mit hoffnungslos hohen Qualifikationsansprüchen für die keine Arbeitnehmer existieren. Und es sind Arbeitsplätze, die mit einem Stundenlohn unterhalb der Armutsgrenze bei Vollzeittätigkeit entlohnt werden, sogenannte Dumpinglöhne.
Würde jeder Arbeitslose zum Überleben zur Annahme jeglicher Billiglohn- und Minijob-Arbeit gezwungen werden, wird es binnen kürzester Zeit keine gerecht bezahlten Arbeitsplätze mehr geben. Denn jeder einigermaßen rechnende Arbeitgeber wird feststellen, daß seine derzeitigen Arbeitskräfte das Dreifache dessen kosten, was ihm neue und fortwährend nachwachsende Kräfte aus der Arbeitslosenschaft kosten werden. Da das Kündigungsschutzgesetz ohnehin nur noch ein Witz ist, wird es binnen sechs Monaten nach Durchführung der Träume des Herrn Franz zu einer erneuten Entlassungswelle mit dem Rechtfertigungsgrund "Krise" kommen.
Und wer, Herr Franz, wird dann noch Krankenkassenbeiträge, Renteneinzahlungen und Pflegeversicherung leisten?
Und wer, Herr Franz, wird dann überhaupt noch Rente oder Leistungen der gesetzlichen Krankenkasse erhalten?
Wer verlangt, daß Menschen von monatlich 251,30 € essen, trinken, sich kleiden und ihren Strom und Telefon bezahlen sollen, der gehört des Landes verwiesen! Und ein Minijob in Höhe von 400 € monatlich erhöht dann das "Vermögen" auf höchstens 400 € monatlich. Davon werden dann die Fahrtkosten bezahlt, die Arbeitskleidung gereinigt und vielleicht auch noch der Luxus einer Flasche Bier im monat finanziert. Oder das Schnitzel der Woche.
Ich denke nicht, daß auch nur einer dieser Menschen, die grad jetzt mal wieder ihr dummes Maul aufreissen, um sich wichtig zu machen, jemals erlebt haben, mit eben dieser Summe auszukommen. Es ist das Gleiche, als würde ich behaupten, die Menschen in Indien könnten durchaus auch mit weniger als zwei Handvoll Reis am Tag überleben. MIR als einigermaßen vernunftbegabtem Menschen würde das nicht einfallen. Den Herren und Damen unserer Politik ist ein solch dummes Verhalten jedoch scheinbar völlig geläufig.
Frau Merkel, Herr Fran, Herr koch, ich fordere Sie auf, ein Jahr lang mit monatlich 251,3 € zu leben und dabei nicht auf Ihre Resourcen zurückzugreifen. Verzichten Sie auf das Essen in Ihrer Kantine, den Dienstwagen, Ihren Kleiderschrankinhalt und Ihre Wohnung. Bewohnen Sie ein Jahr lang eine Zweiraum-Wohnung, haben Sie Angst vor der Nebenkostenabrechnung und kassieren Sie ein Jahr lang Absagen auf Ihre Bewerbungen.
Dann sprechen wir uns wieder! Solange Sie das nicht hinter sich gebracht haben, sind Sie mir höchstens diesen Beitrag und meine Verachtung für Ihre absolute Entfernung vom wahren Leben wert.
Können wir, machen wir. Heute.
Sie braucht Deko, ich brauche Hot Dogs und das Auto braucht Bewegung. Und Schweden uns als Besucher.
Ich freue mich auf den Duft von neuen Möbeln, Holz und zwei hübsche Hot Dogs.
Und ich freue mich auf das MöbeleinkaufsträumenunddanndochnichtkaufenweilkeinGeldundkeinPlatz mit Schatz.
Darsteller: Verkäuferin (V) und Ich (K wie Käufer)
Uhrzeit: Kurz vor Ladenschluß
K: sucht sich eine passendeKlolektüre PC-Zeitung aus dem Regal.
K: geht zum Tresen und legt die Zeitung auf die minimalisch gehaltene Ablagefläche. Oben prangt groß die Schrift auf der Zeitung "DVD-Ausgabe".
V: Macht 4 Euro 70 bitte
K: gibt 5 Euro-Schein heraus
V: Soll ich sie Ihnen rollen?
K: Wenn Sie das schaffen, hole ich mir gleich eine Neue aus dem Regal.
V: Das macht dann nochmal 4 Euro 70, ja?
K: Nein, das macht "Knacks"
V: ??
K: Weil da nämlich eine DVD drin ist!
V: Oh, habe ich gar nicht gesehen.
K: grinst
V: läuft rot an
Abgang von K, immer noch grinsend.
Die Bevölkerung nimmt es gelassen, man arrangiert sich oder sagt Termine ab. Es wird ja nur einen Tag gestreikt und man kennt ja diese Verhandlungsshows zwischen Arbeitgebern und Gewerkschaften. Inzwischen weiß man ja, wie das so läuft. Eben publikumswirksam.
Was die meisten Menschen jedoch nicht wissen, weil es gezielt verschwiegen wird, ist die Tatsache, daß eben diese Gewerkschaften ganz klammheimlich Vereinbarungen und Tarifverträge abgeschlossen haben, die den ärmsten Berufsgruppen einen tariflich abgesegneten Hungerlohn von 5,50 € brutto die Stunde zusichern. Betroffen sind zum Beispiel die Menschen, die am Fließband stehen und unsere Bestellungen verpacken. Diese Gewerkschaften, die mit lauten Gepfeife und Getrommel nach 5,5 Prozent mehr Lohn für den Öffentlichen Dienst lärmen, genau diese Gewerkschaften haben zum Beispiel den bestzahlendsten Tarifvertrag der Zeitarbeitsfirmen stillschweigend vorangetrieben und abgesegnet. Hier verdient ein Arbeiter als Helfer brutto 7,53 € die Stunde.
Rechnen wir uns das mal schön hoch, dann stellen wir fest, daß jemand in Vollzeit dann im durchschnittlichen Monat 1.305,20 € brutto verdient. Was bei einem Ledigen mit ein bißchen Glück 1.000 € netto ausmachen kann. Sein durchschnittlicher Hartz IV-Satz wäre nur grad mal 200 € niedriger. Dafür müßte er dann aber auch nicht mehr zur Arbeit fahren und seine Kleidung täglich waschen. Wie gesagt, das sind die Spitzenlöhne unter den Helferlöhnen der Zeitarbeitsfirmen.
Mehr verdienen nur wenige Menschen, die in diesen Tarifverträgen gefangen sind. Im Moment werden für Arbeiten in Callcentern 6,50 € brutto die Stunde bezahlt und manchmal gibt es dafür auch noch pro Tag die Verlockung von 4 € Verpflegungsgeld (das nach 3 Monaten versteuert werden muß, was aber niemand sagt). Auch hier sind diese Verträge von den Gewerkschaften abgesegnet.
Die Verlogenheit, sich für die publikumswirksamste Berufsgruppe großartig einzusetzen und hinterrücks die anderen Berufe zu Armutsbegründern zu machen, stinkt mir gewaltig. Die Gewerkschafter beweihräuchern sich selbst mit dieser Taktik und füttern sich vor Allem auch selbst, denn auch ihre Löhne steigen dadurch beständig, während ausgerechnet diejenigen, die sie am nötigsten hätten, von ihnen behandelt werden wie der Dreck unter ihren Füßen.
Ich meine, daß die heutigen Gewerkschaften ihr Ziel massiv verfehlen. Sie ruhen sich zugunsten ihrer fetten Brieftaschen auf den Schultern derer aus, die ihre Existenz begründet haben. Es wird in den Medien nur noch das dargestellt, was ihre Existenz rechtfertigen soll und in Wahrheit wird gegenüber den Krise spielenden Arbeitgebern gebuckelt was nur geht.
Ich will den Sinn von Gewerkschaften nicht in Abrede stellen. Doch momentan sind für mich diese Menschen Verräter an den Arbeitern und bezahlte Arbeitgeberknechte.
Offensichtlich haben diese Kieler Forscher bislang auf einer Insel gelebt und dort fleißig von ihren 3.500 € netto gelebt. Fernab jeglicher Realität haben sie nun festgestellt, daß ein Mensch durchaus von 359 € abzüglich Strom- und Telefonkosten, sowie Rücklagen für defekte Haushaltsgeräte und Kleidung leben kann.
Sie haben auch festgestellt, daß es anscheinend nur am viel zu hohen Sozialsatz liegt, daß ein Briefträger in Deutschland trotz seiner Vollzeitarbeit Anspruch auf Geld vom Amt hat, damit er seine Miete bezahlen kann.
Es ist der Meinung dieser Roland-Koch-Nachläufer nach auch nicht unbedingt nur das desolate Lohngefüge seit der "Krise" (bei der jeder fleißig mitgemischt hat, um sich zu sanieren), was dazu führt, daß Menschen für ihre Arbeit inzwischen weniger als die Hälfte dessen bekommen, was sie noch vor vier Jahren bekommen haben.
Wer heute aus seinem Beruf ausscheidet und nächsten Monat wieder einsteigen will, muß mit finanziellen Einbußen rechnen, die ihn arm machen können. Wobei der Begriff "arm" durch solche gut verdienenden Pappnasen ja nun auch nicht mehr gültig ist. Oder haben die mal versucht, ein Kind von eund 25 € monatlich plus Kindergeld zu ernähren, kleiden und auch noch den Kindergarten davon zu bezahlen?
Morgen streiken dort die Bus- und Straßenbahnfahrer und ich gehe dann zu Fuß zum Bahnhof und komme später heim. Macht mich auch nicht grad zufriedener, aber zumindest brauche ich nicht mit dem Auto in diese vollkommen überteuerte Stadt. Ein einfacher Camenbert einer Discountermarke kostet dort 10 Cent mehr. Eine Bratwurst im Brötchen 2,80 €. Ein einfaches gebackene Käsebrötchen beim Bäcker um die Ecke sorgt für 1 € weniger in der Tasche.
Ich glaube, mir ist von den beiden konkurierenden Städten Düsseldorf und Köln eindeutig Letztere lieber.
Sowohl als auch.
Muckikatze.
Der Gewaltmarsch gestern Abend hat schon eine gute Stunde später seine Wirkung in meinem untrainierten Körper gezeigt. Was im Grunde bedeutet, ich müßte das Gleiche heute nochmals machen.
Äh ...
Nö.
Das wäre soweit ja auch ganz gut gegangen, wenn sich nicht jemand mit einem Zug angelegt hätte und eben mein Zug in Sichtweite des Bahnhofs Schwelm auf das Güterzuggleis mußte und wir erst in Gevelsberg Hauptbahnhof wieder angehalten hätten.
Auch das ist bei Schneeregen an sich kein Problem, fahren doch S-Bahnen und Busse wieder nach Schwelm zurück. Dachte ich so. Allerdings fuhr die S-Bahn so verspätet, daß ich mehr als eine Stunde hätte warten müssen. Und die Busse der hiesigen Verkehrsbetriebe hatten laut anderen Fahrgästen den Betrieb eingestellt, weil es ja glatt wäre. Was es nicht war, sonst wären ja nicht die Busse anderer Verkehrsbetriebe und so unendlich viele Autos auf der Straße entlang geprescht.
Also fuhr ich wenigstens bis Ennepetal und fand dort den Busbahnhof geschlossen, was ein einzelner Bediensteter der Verkehrsbetriebe dort schüchtern grummelnd vermittelte. Ein Taxi als Orakelhinweis für eine gemütliche Heimfahrt für 10 € war auch nicht zu sehen, also bin ich zu Fuß die etwas mehr als 5 Kilometer heim gelaufen.
Durch ungeräumte Seitenstreifen, Schneematsch bis Wadenhöhe und wechselnd Wind, Schnee, Regen und Schneeregen von vorn, habe ich eine Stunde gebraucht. Macht unter erschwerten Bedingungen genau 5 km/h. Bei Steigung und eben widrigen Umständen.
Nicht schlecht!
Meine Klamotten hängen jetzt zum Trocknen. Ich war trotz Outdoorjacke naß bis auf die Haut unter der Unterwäsche.
Das kommt davon, wenn man noch so lapsig meint "Notfalls gehe ich zu Fuß von Wuppertal nach Schwelm". Wäre auch nicht kürzer gewesen
Einfach weg sind sie, nicht da. Ich hoffe, sie kommen im Laufe des Tages wieder zu mir zurück. Sonst fehlen sie mir an Ende des Tages immer noch und was mache ich dann?
Ach was, dann schreibe ich einfach, daß mir noch immer die Worte fehlen.
Ich frage mich nur, wohin sie immer gehen, wenn sie weg sind? Kann es sein, daß sie aushäusig frühstücken gehen und dann in irgendeiner dunklen Eckkneipe hängen bleiben und bis zum Umfallen Bier trinken?
Und ich frage mich auch, wo sie ausgerechnet jetzt, so früh um viertel nach fünf, schon hin sind. Oder schlafen sie vielleicht noch, diese faulen Lumpen?
Ich muß das mal erforschen. Wohin gehen meine Worte, wenn sie mir fehlen?
Weil ich aber grad nicht so gut bei Laune und bei Nase bin, wird es etwas kürzer als sonst.
Der Tages(b)log brachte im Januar meiner persönlichen Beweihräucherung 239.340 Besucher mit 148 Kommentaren. Das entspricht durchschnittlich 7.721Besucher pro Tag, die 4,8 Kommentare hier lassen.
Insgesamt erbrachten alle CeKaDo-geführten Webseiten 383.516 Besucher in den Januar, was einem Tagesdurchsatz von 12.371 entspricht.
Damit erhöht sich der momentane Zählerstand im Tages(b)log derart, daß die 6.000.000-Schallmauer vermutlich am 13.02.2010 überschritten wird. Bei allen Webseiten wird es die 7.000.000 vermutlich am 20.02.2010 geben, womit dann ein Doppeljubiläum erreicht wäre. Ich werde es wahrscheinlich in aller Stille begehen.
Im Januar erreichte der Tages(blog) das gespeicherte Volumen von 4.293 Dateien in 206 Ordnern und einem Umfang von 262 MB. Die beiden für den Betrieb nötigen Datenbanken haben eine Größenordnung von 9,65 MB erreicht.
Insgesamt entstand ein Traffic im Januar 2010 von 13,552 GB. Nicht zuletzt auch durch die 685.967 Besuche von Robotern.
Wie oft ich Sex hatte, interessierte wieder 65 Besucher und mein Blogtestament wollten 74 Besucher lesen.
Das war´s, die nächsten Zahlen gibt es dann im März.
Uneigentlich gehe ich gleich zur Arbeit, weil ich meinen Schnupfen nicht als Grund für fehlenswürdig erachte.
Eigentlich bin ich ganz schön dumm deswegen.
Uneigentlich hätte ich ein schlechtes Gewissen, wie auch schon früher in der Schule.
Ginge es mir richtig schlecht, würde ich auch daheim bleiben. So ist es nur eine männlich gefühlte Erkältung, ich stehe also erst kurz vorm Tode sozusagen
Mal ganz abgesehen von den erheblich stärkeren Bemühungen der Heizung, die von meinen Füßen ausstrahlende Kälte zu kompensieren.
Was das alles kostet .......

Coverabbildung mit freundlicher Genehmigung
Die Geburt eines Mädchens inmitten des Zeitalters der Wanderungen weit vor dem Beginn unserer Zeitzählung. Ein geheimnisvoller Schamane weiht das Neugeborene mit einem Amulett in Form eines steinernen Auges. Und damit beginnt die abenteuerliche Lebensgeschichte von Alesha, deren Ziel die Herstellung des Friedens zwischen Gut und Böse ist. In einer Zeit voller Brutalität und strenger Regeln, gelenkt von der Macht eines geheimnisvollen Mannes mit einem gewaltigen Steinhammer, wächst die Heldin in Gefangenschaft eines mächtigen Königs auf.
Dicht erzählt und von schlüssig strukturierten Handlungssträngen geführt, entwickelt der Autor die parallelen Geschichten seiner Helden bis zum alles entscheidenden Kampf zwischen den Göttern der frühen Welt. Die einfache Wahl zwischen Gut und Böse, die wie Perlen aneinander gereihten Abenteuer von Männern und Frauen, Jungen und Mädchen, lassen das Buch sowohl als Jugendbuch, als auch für Erwachsene mit bewahrter Fantasie und Freude an einem Urzeit-Epos geeignet sein.
In neuer und verständlicher Sprache geschrieben, weiß Nicholas Fayé seine Leser dahin zu leiten, dieses Buch nicht so schnell aus der Hand zu legen. Verblüffend erscheint die Rückführung auf den Prolog, der viel zu schnell vergessen scheint, bis sich am Ende der Wunsch des Lesers entwickelt, im Vermächtnis seiner Ahnen nachzuschauen ...
Ich freue mich auf weitere Bücher von Nicholas Fayé und fühle mich versucht, den Beginn der Karriere einer männlichen und deutsch schreibenden Marion Zimmer Bradley erlebt zu haben. Dieses Buch lese ich später erneut und es wird einen Platz in meinem Buchregal bekommen, der nicht von ungefähr neben bekannten Autoren der Fantasyliteratur liegt.
Nicholas Fayé
Wie das Flüstern der Zeit
Books on Demand
9-783839-137505
280 Seiten
17,90 €
Versandkostenfrei bestellen:
Herzlichen Dank an den Autoren, der mir das Buch kostenlos als Rezensionsexemplar übersandt hat. Er hat sich beispielhaft freiwillig dem Risiko meiner Kritik gestellt und dafür danke ich ihm ebenfalls. Es hätte ja auch schiefgehen können
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Umgestaltet
Die Website zu meinem Buch "Übernächtliches" ist nochmals ein klein wenig umgestaltet. Aufgrund einiger Rückmeldungen über verpasste Leseproben habe ich diesen jetzt jeweils einen eigenen Menüpunkt gegönnt und Absätze zur besseren Lesbarkeit eingefügt.Die Seite selbst ist zwar von der Wirkung her statisch, ist jedoch ebenfalls "unter der Motorhaube" ein Blog mit Nucleus CMS. Dadurch kann man unter anderem auch den Feed zu meinen Veränderungen abonnieren.
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Sobald die bislang ausgelieferten vier Rezensionsexemplare von den Multiplikatoren bewertet wurden, kommen die Rezensionen natürlich auch auf die Website. Darauf freue ich mich schon besonders!
09. Februar 2010, 05:16 Uhr von CeKaDo
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Politische Mathematik - Sechs! Raus!
Veröffentlicht wurden vor ein paar Tagen die aktuellen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit. Demnach haben wir zur zeit rund 3.600.000 Arbeitslose. Diese Zahlen werden von unseren Politikern gern zum Anlass genommen, das Volk ein bißchen zu beschwichtigen und einzulullen, es wäre ja alles nicht so schlimm. Unabhängig davon, daß diese Zahlen auf Zählungen basieren, die mehr als nur falsch sind, können unsere Politiker und Wirtschaftsbosse ganz offensichtlich noch nicht einmal rechnen.Schauen wir doch mal in diesem kleinen Mathetest für das gemeine Volk, ob wir auf andere Zahlen kommen, als unsere Volksvertreter und Höchstverdiener. Zur Vereinfachung der ganzen Aufgabe habe ich die Zahlen jeweils nach unten, also abgerundet. Auf geht´s:
In Deutschland leben derzeit rund 82.000.000 Menschen. Die Bevölkerungsgruppe der 18- bis 65-jährigen ist dabei rund 50.000.000 Menschen stark. Das ist die erwerbsfähige Gruppe der Bevölkerung. Die als erwerbsfähig geltenden 15- bis 17-Jährigen habe ich hier ausklammern müssen, weil darüber keine eigenen Zahlen vorliegen. Es sind jedoch nicht unerhebliche 2,6 Millionen jungen Menschen, die gemäß den Richtlinien für den Hartz IV-Bezug als erwerbsfähig gelten. Diese müßten dann am Ende noch hinzugerechnet werden.
Es studieren momentan rund 2.000.000 Menschen aus dieser Gruppe und stehen somit für eine sozialversicherungspflichtige und damit rentenwirksame Erwerbstätigkeit nicht zur Verfügung. Gleiches gilt für die momentan aktiven Jahrgänge an Wehrpflichtigen und Zivildienstleistenden, die mit rund 290.000 zu Buche schlagen. Ziehen wir noch äußerst großzügig die Mütter bzw. Väter von Neugeborenen der letzten drei Jahre mit 1.800.000 ab, dann kommen wir auf folgende Zahl:
50.000.000 - 2.000.000 - 290.000 - 1.800.000 = 45.910.000 erwerbsfähige Menschen
Soweit klar und richtig?
Ok, weiter geht´s.
Gemäß frischer Mitteilung der Bundesagentur für Arbeit üben momentan rund 27.380.000 Menschen eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung aus.
Wir rechnen also:
45.910.000 - 27.380.000 = 18.530.000
Davon ziehen wir nun die gemeldeten 4.100.000 Selbständigen ab und deren 390.000 mithelfende Familienangehörige.
Verbleiben 14.040.000!
Nach den hier aufgeführten und bei der Agentur für Arbeit, sowie dem Bundesamt für Statistik nachlesbaren Zahlen, kommt durch einfach Rechnung aus der Grundschule eine Zahl von nicht sozialversicherungspflichtig beschäftigten Menschen in Höhe von 14.040.000 heraus! Rund 14 Millionen Menschen haben entweder keine Arbeit oder hangeln sich mit Jobs durch das Leben, die nicht zu einer Rente und einer Krankenversicherung berechtigen.
Schauen wir dann bei der Minijob-Zentrale nach den neuesten Zahlen, stoßen wir auf derzeit 6.800.000 gemeldete 400 €-Jobs. Rechnen wir auch noch ein paar Frührentner heraus, verbleiben dennoch als letztendlich arbeitslos gut 7 Millionen Menschen in diesem Lande. Ohne die hoffnungsvolle Jugend, die ich weiter oben mit ihrer Zahl von 2,6 Millionen erst gar nicht berücksichtigt habe.
7 Millionen!
Das entspricht einer Arbeitslosenqoute von 8,5 Prozent der Gesamtbevölkerung oder auch 14 Prozent der theoretisch erwerbsfähigen Bevölkerung. Rechnen wir da noch die Studenten etc. heraus, erhöht sich die Quote auf ein Maß, das mir auf den Magen schlägt. 1933 hatten wir eine Arbeitslosenqoute von knapp über 17 Prozent. Soviel dazu.
Alle Zahlen stammen aus offiziellen und veröffentlichten Quellen der Agentur für Arbeit, dem Bundesamt für Statistik und der Minijob-Zentrale. Wie gesagt, sie sind von mir zur besseren Übersichtlichkeit abgerundet. Die "spitzen" Zahlen liegen höher und können das Ergebnis nur nach oben hin verändern.
7 Millionen Erwerbslose, 6,5 Millionen Arbeitende ohne Sozialversicherungspflicht, 4 Millionen Selbständige mit fragwürdiger Rentenmöglichkeit. Wer bezahlt die Rente derer, die heute noch im erwerbsfähigen Alter sind?
Mathe für das Volk. Mathe für unsere Politik, die hier entweder kläglich bei den Grundrechenarten versagt oder ganz schlicht und einfach das Volk, welches sie wählt, professionell belügt.
Note 6, raus!
P.S.: Danke an Gise für den Hinweis zu den Selbständigen.
08. Februar 2010, 18:48 Uhr von CeKaDo
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Grmpf
Montag.Neue Woche.
Früh aufstehen.
Und ich weiß genau, daß sich der Kater hier neben mir sofort wieder schlafen legt, wenn ich das Haus verlassen habe.
Neidisch bin ich.
Montag.
Grmpf.
08. Februar 2010, 05:16 Uhr von CeKaDo
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14 Zentimeter lang wäre er ...
... wenn ich ihn nicht im vergangenen Jahr genau 28 mal gekürzt hätte.Mein Bart.
Genau für solche Aussagen führe ich meine Statistik in der rechten Seitenspalte. Genau für diesen Moment, weil ich es schon immer mal wissen wollte.
Und es gibt noch viele Dinge mehr, die ich mir eigentlich das ganze Jahr über notieren sollte, um dann am Anfang des neuen Jahres eine verblüffende Statistik zu präsentieren. Oder hat es Euch z.B. noch nie interessiert, wie oft Ihr im Laufe eines Jahres aufs Klo geht? Oder wieviel Geld Ihr für Essen außerhalb der Wohnung ausgebt? Oder wieviel Kilo Staub Ihr in einem Jahr aus Eurer Wohnung heraussaugt?
Es gibt so schrecklich viele Dinge, die ich einfach wissen müßte, weil es sie gibt.
Wieviele Worte blogge ich eigentlich so im Jahr?
07. Februar 2010, 16:55 Uhr von CeKaDo
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Frühlingskarten zu versenden
In unserem eCard-System schlummerten seit Silvester die elektronischen Grußkarten so vor sich hin und es wird Zeit für das Frühlingserwachen! Seit heute früh stehen die ersten zwei Frühlingskarten für Euren Versand bereit und mit einem Klick auf das jeweilige Bild werdet Ihr sofort zum virtuellen Postamt geführt. Einfach Emailadressen eintragen, eventuell einen kleinen Text dazu und ab die kostenlose Post.Violá, es werde Frühling!
Übrigens kann man auch das Versanddatum in die Zukunft legen. Das Postamt versendet dann automatisch am richtigen Tag. Alle Grußkarten aus eigenen Motiven von Schatz und mir könnt Ihr HIER betrachten und versenden.
07. Februar 2010, 10:08 Uhr von CeKaDo
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Sie haben nichts an Biss verloren
Sehr oft eher am Rande der Charts und fernab von jeglichen Empfehlungen tummeln sich seit 1977 die Erste Allgemeine Verunsicherung in der Musikszene. Seit ihrem Album "Liebe, Tod und Teufel" habe ich sie jedoch in meiner gedanklichen Liste der Bands mit großem Wert für meine Plattensammlung.Das neue Album "Neue Helden braucht das Land" braucht sich wieder einmal nicht zu verstecken und es ist wie gewohnt mit völlig unterscheidlichen Melodien zu zum Teil sehr bissigen und vor allem treffende Texten versehen. Ob die "Krise" oder Obama, ob regierende Dummheit oder TV-Wahnsinn, wieder einmal ist alles angesprochen, was das Volk bewegt. Köstlich ist die Parodie auf die Ballermann-Szene "Bitte Bier". Passend in tanzbare Musik gesetzt, die genau in dieser Form in den Discos gespielt und getanzt wird. Es könnte nur passieren, daß niemand den bösen Text hört, während die techno-angelehnten Takte aus den Boxen hämmern.
Für mich ist diese CD wieder einmal fernab jeglichen Karnevalsgetue absolut empfehlens- und auch hörenswert.
Kaum zu glauben, daß sich eine österreichische Satire-Band bereits seit 33 Jahren die Ehre gibt und eine Auszeichnung nach der anderen absahnt. Küß die Hand, meine Herren.
Weiter so!
07. Februar 2010, 08:06 Uhr von CeKaDo
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Followers und Following
Man twittert.Für alle nicht Informierten sei es erklärt. Twitter ist wie ein Blog im Internet, in dem man sich auf verschiedene Weise einloggen kann, um dann in ein freies Feld maximal 140 Zeichen zu schreiben. Was wiederum wenig Sinn macht, wenn es niemand lesen würde. Also gibt es Hinweise auf den Twitter-Account im echten Blog. Zum Beispiel.
Und dann gibt es Bekannte von einem Twitterer, die twittern auch. Also liest man sich gegenseitig die 140 Zeichen-Beiträge. Und schreibt Antworten auf diese Beiträge. Eigentlich nennt man das schon lange Chat. Aber weil ein Chat viel mehr Zeichen zulässt, ist Twitter eben so etwas wie ein SMS-Chat im Internet. Man kann auch mit dem Handy twittern. Was früher Sinn gemacht hätte, als die SMS noch auf 140 Zeichen beschränkt war. Was sie heute nicht mehr so wirklich ist, was wiederum die Twitterer nicht zu wissen scheinen. Aber egal, weiter geht´s.
Nun gibt es faule Leute wie mich, die einfach weiterbloggen, aber dafür sorgen, daß der Twitter-Account fleißig gefüllt wird. Wozu auch immer, den Sinn habe ich bislang auch noch nicht erkannt. Ich blogge und mein Gebloggsel erscheint automatisch bei Twitter. Und wird dort, man glaubt es kaum, von anderen Leuten gelesen als denen, die hier im Blog lesen. Natürlich lesen auch Twitterleser im Blog und zwangsläufig Blogleser bei Twitter. Was aber irgendwie nicht so richtig Sinn macht. Aber was an Twitter macht schon Sinn?
Damit man bei Twitter nichts verpasst, was andere Leute so schreiben, kann man denen "followen" (also "folgen" und in gräßlichem Denglisch geschrieben) oder eben ein "Follower" sein. Dann erscheint im eigenen Account das eigenen Geschriebene plus dem, was die Verfolgten so schreiben. Eben wie ein Chat. Um es nochmals zu betonen. Auf 140 Zeichen beschränkt, um auch das zu betonen. Sinnfreiheit und so, Ihr wißt schon.
Natürlich folgen auch die Verfolgten dem Verfolger und damit ist man im günstigsten Falle gegenseitig Follower. Alles könnte so einfach sein, wenn ..... ja wenn .... es da nicht diese Werbefuzzies gäbe, die Spam für das einzig wahre Werbeelexier halten. Denn auch bei Twitter wird fleißig mit 140 Zeichen pro Beitrag gespamt.
Diese Werbeheinis haben kleine Programme, die auf Stichwort einem beliebig schreibenden Twitterer flugs "followen". Schreibe ich zum Beispiel etwas über eine Hyperventilationstetanie, dann habe ich *zack die Nuss* sofort mindestens drei Followers am Hacken meines Twitter-Accounts, die sich auf medizinischen Spam konzentrieren. Schreibe ich in meinem Beitrag von Viagra, finde ich am anderen Tag ca. 629 neue Followers in meinem Account.
Eigentlich könnte mir das ja egal sein, denn die tun mir ja nichts. Die folgen mir ja nur wie die armen Ratsuchenden seinerzeit dem Jesus. Und ich könnte sie lassen und weiterhin mit lustigen Worten aus meinem Blog füttern. Wenn da nicht der Mist wäre, daß eben diese Werbeheinis meine Worte als Werbung nutzen würden. Ist irgendwie doof und darum blockiere ich sie und melde sie als Spam an den Twitterchef oder wer auch immer bei Twitter das große Sagen hat. Was wiederum bedeutet, daß ich bei mir im Account derzeit nur 17 Followers habe und selbst 17 mal auch Verfolger bin. Wobei ich nicht in Twitter lese, weil mir das zu blöde ist, die geistigen Chat-Ergüsse in jeweils 140 Zeichen der Verfolgten zu lesen. Aber das merken die ja nicht. Es gehört nur zum guten Ton, auch brav zu folgen.
Und nun lese ich heute zufällig in einem der unzähligen Werbeblogs im Bloggernetz, daß da jemand binnen weniger Monate über 11.000 Followers bekommen hat und sich artig dafür bedankt, bewiesen mit einer Twitter-Statistik-Grafik seines wunderbaren Erfolges.
Herzlichen Glückwunsch, Du hast es verstanden! Spam zu Spam und die Welt geht in Ordnung. Twitter sei Dank followen sich jetzt die Followers gegenseitig und rühmen sich ihrer Followers.
Konntet Ihr mir folgen (oder followen)?
06. Februar 2010, 21:34 Uhr von CeKaDo
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30 Prozent Kürzung des Hartz IV-Regelsatzes
Kaum haben die Kieler Forscher vom Institut für Weltwirtschaft ihren Blödsinn über die Hartz IV-Regelsätze von sich gegeben, schlägt der "Wirtschaftsweise" Wolfgang Franz in die Kerbe.Ohne mir sich erklärenden Sinn und Verstand fordert der Mann, der angeblich die Weisheit unserer Wirtschaft öffentlich vertreten darf, die Kürzung der monatlichen Armutsgabe von 359 € für Arbeitslose! Es müsse mehr Anreiz für eine Arbeitsaufnahme geben und es müßten gleichzeitig die Hinzuverdienstgrenzen ab 200 € monatlich erhöht werden.
Damit gibt dieser Mann auch den letzten Arbeitsplätzen mit Einzahlungen in die Kassen der Sozialversicherung und Renten den Todesstoß. Die einzigen freien Arbeitsplätze in Deutschland sind diejenigen mit hoffnungslos hohen Qualifikationsansprüchen für die keine Arbeitnehmer existieren. Und es sind Arbeitsplätze, die mit einem Stundenlohn unterhalb der Armutsgrenze bei Vollzeittätigkeit entlohnt werden, sogenannte Dumpinglöhne.
Würde jeder Arbeitslose zum Überleben zur Annahme jeglicher Billiglohn- und Minijob-Arbeit gezwungen werden, wird es binnen kürzester Zeit keine gerecht bezahlten Arbeitsplätze mehr geben. Denn jeder einigermaßen rechnende Arbeitgeber wird feststellen, daß seine derzeitigen Arbeitskräfte das Dreifache dessen kosten, was ihm neue und fortwährend nachwachsende Kräfte aus der Arbeitslosenschaft kosten werden. Da das Kündigungsschutzgesetz ohnehin nur noch ein Witz ist, wird es binnen sechs Monaten nach Durchführung der Träume des Herrn Franz zu einer erneuten Entlassungswelle mit dem Rechtfertigungsgrund "Krise" kommen.
Und wer, Herr Franz, wird dann noch Krankenkassenbeiträge, Renteneinzahlungen und Pflegeversicherung leisten?
Und wer, Herr Franz, wird dann überhaupt noch Rente oder Leistungen der gesetzlichen Krankenkasse erhalten?
Wer verlangt, daß Menschen von monatlich 251,30 € essen, trinken, sich kleiden und ihren Strom und Telefon bezahlen sollen, der gehört des Landes verwiesen! Und ein Minijob in Höhe von 400 € monatlich erhöht dann das "Vermögen" auf höchstens 400 € monatlich. Davon werden dann die Fahrtkosten bezahlt, die Arbeitskleidung gereinigt und vielleicht auch noch der Luxus einer Flasche Bier im monat finanziert. Oder das Schnitzel der Woche.
Ich denke nicht, daß auch nur einer dieser Menschen, die grad jetzt mal wieder ihr dummes Maul aufreissen, um sich wichtig zu machen, jemals erlebt haben, mit eben dieser Summe auszukommen. Es ist das Gleiche, als würde ich behaupten, die Menschen in Indien könnten durchaus auch mit weniger als zwei Handvoll Reis am Tag überleben. MIR als einigermaßen vernunftbegabtem Menschen würde das nicht einfallen. Den Herren und Damen unserer Politik ist ein solch dummes Verhalten jedoch scheinbar völlig geläufig.
Frau Merkel, Herr Fran, Herr koch, ich fordere Sie auf, ein Jahr lang mit monatlich 251,3 € zu leben und dabei nicht auf Ihre Resourcen zurückzugreifen. Verzichten Sie auf das Essen in Ihrer Kantine, den Dienstwagen, Ihren Kleiderschrankinhalt und Ihre Wohnung. Bewohnen Sie ein Jahr lang eine Zweiraum-Wohnung, haben Sie Angst vor der Nebenkostenabrechnung und kassieren Sie ein Jahr lang Absagen auf Ihre Bewerbungen.
Dann sprechen wir uns wieder! Solange Sie das nicht hinter sich gebracht haben, sind Sie mir höchstens diesen Beitrag und meine Verachtung für Ihre absolute Entfernung vom wahren Leben wert.
06. Februar 2010, 16:01 Uhr von CeKaDo
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Wegfahren
Schatz fragte mich im Laufe der Woche, ob wir denn heute mal nach Schweden fahren könnten.Können wir, machen wir. Heute.
Sie braucht Deko, ich brauche Hot Dogs und das Auto braucht Bewegung. Und Schweden uns als Besucher.
Ich freue mich auf den Duft von neuen Möbeln, Holz und zwei hübsche Hot Dogs.
Und ich freue mich auf das MöbeleinkaufsträumenunddanndochnichtkaufenweilkeinGeldundkeinPlatz mit Schatz.
06. Februar 2010, 07:25 Uhr von CeKaDo
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Im Zeitungsladen
Heute im Zeitungladen.Darsteller: Verkäuferin (V) und Ich (K wie Käufer)
Uhrzeit: Kurz vor Ladenschluß
K: sucht sich eine passende
K: geht zum Tresen und legt die Zeitung auf die minimalisch gehaltene Ablagefläche. Oben prangt groß die Schrift auf der Zeitung "DVD-Ausgabe".
V: Macht 4 Euro 70 bitte
K: gibt 5 Euro-Schein heraus
V: Soll ich sie Ihnen rollen?
K: Wenn Sie das schaffen, hole ich mir gleich eine Neue aus dem Regal.
V: Das macht dann nochmal 4 Euro 70, ja?
K: Nein, das macht "Knacks"
V: ??
K: Weil da nämlich eine DVD drin ist!
V: Oh, habe ich gar nicht gesehen.
K: grinst
V: läuft rot an
Abgang von K, immer noch grinsend.
05. Februar 2010, 21:10 Uhr von CeKaDo
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Publikumswirksam die Verlogenheit versteckt
Da wurde gestern gestreikt. Die öffentlichen Verkehrsbetriebe wurden bestreikt und die Gewerkschaft hatte dazu aufgerufen. Alles mit viel Presse, Fernsehteams vor dem Bahnhof und mit Demonstrationen für mehr Lohn.Die Bevölkerung nimmt es gelassen, man arrangiert sich oder sagt Termine ab. Es wird ja nur einen Tag gestreikt und man kennt ja diese Verhandlungsshows zwischen Arbeitgebern und Gewerkschaften. Inzwischen weiß man ja, wie das so läuft. Eben publikumswirksam.
Was die meisten Menschen jedoch nicht wissen, weil es gezielt verschwiegen wird, ist die Tatsache, daß eben diese Gewerkschaften ganz klammheimlich Vereinbarungen und Tarifverträge abgeschlossen haben, die den ärmsten Berufsgruppen einen tariflich abgesegneten Hungerlohn von 5,50 € brutto die Stunde zusichern. Betroffen sind zum Beispiel die Menschen, die am Fließband stehen und unsere Bestellungen verpacken. Diese Gewerkschaften, die mit lauten Gepfeife und Getrommel nach 5,5 Prozent mehr Lohn für den Öffentlichen Dienst lärmen, genau diese Gewerkschaften haben zum Beispiel den bestzahlendsten Tarifvertrag der Zeitarbeitsfirmen stillschweigend vorangetrieben und abgesegnet. Hier verdient ein Arbeiter als Helfer brutto 7,53 € die Stunde.
Rechnen wir uns das mal schön hoch, dann stellen wir fest, daß jemand in Vollzeit dann im durchschnittlichen Monat 1.305,20 € brutto verdient. Was bei einem Ledigen mit ein bißchen Glück 1.000 € netto ausmachen kann. Sein durchschnittlicher Hartz IV-Satz wäre nur grad mal 200 € niedriger. Dafür müßte er dann aber auch nicht mehr zur Arbeit fahren und seine Kleidung täglich waschen. Wie gesagt, das sind die Spitzenlöhne unter den Helferlöhnen der Zeitarbeitsfirmen.
Mehr verdienen nur wenige Menschen, die in diesen Tarifverträgen gefangen sind. Im Moment werden für Arbeiten in Callcentern 6,50 € brutto die Stunde bezahlt und manchmal gibt es dafür auch noch pro Tag die Verlockung von 4 € Verpflegungsgeld (das nach 3 Monaten versteuert werden muß, was aber niemand sagt). Auch hier sind diese Verträge von den Gewerkschaften abgesegnet.
Die Verlogenheit, sich für die publikumswirksamste Berufsgruppe großartig einzusetzen und hinterrücks die anderen Berufe zu Armutsbegründern zu machen, stinkt mir gewaltig. Die Gewerkschafter beweihräuchern sich selbst mit dieser Taktik und füttern sich vor Allem auch selbst, denn auch ihre Löhne steigen dadurch beständig, während ausgerechnet diejenigen, die sie am nötigsten hätten, von ihnen behandelt werden wie der Dreck unter ihren Füßen.
Ich meine, daß die heutigen Gewerkschaften ihr Ziel massiv verfehlen. Sie ruhen sich zugunsten ihrer fetten Brieftaschen auf den Schultern derer aus, die ihre Existenz begründet haben. Es wird in den Medien nur noch das dargestellt, was ihre Existenz rechtfertigen soll und in Wahrheit wird gegenüber den Krise spielenden Arbeitgebern gebuckelt was nur geht.
Ich will den Sinn von Gewerkschaften nicht in Abrede stellen. Doch momentan sind für mich diese Menschen Verräter an den Arbeitern und bezahlte Arbeitgeberknechte.
05. Februar 2010, 06:06 Uhr von CeKaDo
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Kieler Forscher haben festgestellt ...
... daß oftmals die deutschen Löhne niedriger sind als Hartz IV. Das läge daran, daß zum Teil die Löhne gesunken wären und zum Teil das Arbeitslosengeld II zu hoch wäre.Offensichtlich haben diese Kieler Forscher bislang auf einer Insel gelebt und dort fleißig von ihren 3.500 € netto gelebt. Fernab jeglicher Realität haben sie nun festgestellt, daß ein Mensch durchaus von 359 € abzüglich Strom- und Telefonkosten, sowie Rücklagen für defekte Haushaltsgeräte und Kleidung leben kann.
Sie haben auch festgestellt, daß es anscheinend nur am viel zu hohen Sozialsatz liegt, daß ein Briefträger in Deutschland trotz seiner Vollzeitarbeit Anspruch auf Geld vom Amt hat, damit er seine Miete bezahlen kann.
Es ist der Meinung dieser Roland-Koch-Nachläufer nach auch nicht unbedingt nur das desolate Lohngefüge seit der "Krise" (bei der jeder fleißig mitgemischt hat, um sich zu sanieren), was dazu führt, daß Menschen für ihre Arbeit inzwischen weniger als die Hälfte dessen bekommen, was sie noch vor vier Jahren bekommen haben.
Wer heute aus seinem Beruf ausscheidet und nächsten Monat wieder einsteigen will, muß mit finanziellen Einbußen rechnen, die ihn arm machen können. Wobei der Begriff "arm" durch solche gut verdienenden Pappnasen ja nun auch nicht mehr gültig ist. Oder haben die mal versucht, ein Kind von eund 25 € monatlich plus Kindergeld zu ernähren, kleiden und auch noch den Kindergarten davon zu bezahlen?
04. Februar 2010, 05:18 Uhr von CeKaDo
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Düsseldorf
Das Betriebsklima kühlt sich ab, weil ringsherum Kollegen gehen müssen. Die Wut auf die Betriebsleitung steigt und das ist gut so.Morgen streiken dort die Bus- und Straßenbahnfahrer und ich gehe dann zu Fuß zum Bahnhof und komme später heim. Macht mich auch nicht grad zufriedener, aber zumindest brauche ich nicht mit dem Auto in diese vollkommen überteuerte Stadt. Ein einfacher Camenbert einer Discountermarke kostet dort 10 Cent mehr. Eine Bratwurst im Brötchen 2,80 €. Ein einfaches gebackene Käsebrötchen beim Bäcker um die Ecke sorgt für 1 € weniger in der Tasche.
Ich glaube, mir ist von den beiden konkurierenden Städten Düsseldorf und Köln eindeutig Letztere lieber.
Sowohl als auch.
03. Februar 2010, 20:46 Uhr von CeKaDo
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Aua
Muskelkater.Muckikatze.
Der Gewaltmarsch gestern Abend hat schon eine gute Stunde später seine Wirkung in meinem untrainierten Körper gezeigt. Was im Grunde bedeutet, ich müßte das Gleiche heute nochmals machen.
Äh ...
Nö.
03. Februar 2010, 05:13 Uhr von CeKaDo
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Erst abwinken, dann trimmen
Ein Kollege ist heute von Düsseldorf früher nach Hause gefahren, weil in der Nachbarstadt Ennepetal, in der er wohnt, wohl das Chaos ausgebrochen sei. Nichts ginge mehr. Ich winkte ab und fuhr pünktlich heim.Das wäre soweit ja auch ganz gut gegangen, wenn sich nicht jemand mit einem Zug angelegt hätte und eben mein Zug in Sichtweite des Bahnhofs Schwelm auf das Güterzuggleis mußte und wir erst in Gevelsberg Hauptbahnhof wieder angehalten hätten.
Auch das ist bei Schneeregen an sich kein Problem, fahren doch S-Bahnen und Busse wieder nach Schwelm zurück. Dachte ich so. Allerdings fuhr die S-Bahn so verspätet, daß ich mehr als eine Stunde hätte warten müssen. Und die Busse der hiesigen Verkehrsbetriebe hatten laut anderen Fahrgästen den Betrieb eingestellt, weil es ja glatt wäre. Was es nicht war, sonst wären ja nicht die Busse anderer Verkehrsbetriebe und so unendlich viele Autos auf der Straße entlang geprescht.
Also fuhr ich wenigstens bis Ennepetal und fand dort den Busbahnhof geschlossen, was ein einzelner Bediensteter der Verkehrsbetriebe dort schüchtern grummelnd vermittelte. Ein Taxi als Orakelhinweis für eine gemütliche Heimfahrt für 10 € war auch nicht zu sehen, also bin ich zu Fuß die etwas mehr als 5 Kilometer heim gelaufen.
Durch ungeräumte Seitenstreifen, Schneematsch bis Wadenhöhe und wechselnd Wind, Schnee, Regen und Schneeregen von vorn, habe ich eine Stunde gebraucht. Macht unter erschwerten Bedingungen genau 5 km/h. Bei Steigung und eben widrigen Umständen.
Nicht schlecht!
Meine Klamotten hängen jetzt zum Trocknen. Ich war trotz Outdoorjacke naß bis auf die Haut unter der Unterwäsche.
Das kommt davon, wenn man noch so lapsig meint "Notfalls gehe ich zu Fuß von Wuppertal nach Schwelm". Wäre auch nicht kürzer gewesen
02. Februar 2010, 19:38 Uhr von CeKaDo
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Da fehlen mir doch heute ...
... glatt die Worte. Ich finde sie nicht, um einen richtig guten Beitrag für den frühen Morgen zu schreiben.Einfach weg sind sie, nicht da. Ich hoffe, sie kommen im Laufe des Tages wieder zu mir zurück. Sonst fehlen sie mir an Ende des Tages immer noch und was mache ich dann?
Ach was, dann schreibe ich einfach, daß mir noch immer die Worte fehlen.
Ich frage mich nur, wohin sie immer gehen, wenn sie weg sind? Kann es sein, daß sie aushäusig frühstücken gehen und dann in irgendeiner dunklen Eckkneipe hängen bleiben und bis zum Umfallen Bier trinken?
Und ich frage mich auch, wo sie ausgerechnet jetzt, so früh um viertel nach fünf, schon hin sind. Oder schlafen sie vielleicht noch, diese faulen Lumpen?
Ich muß das mal erforschen. Wohin gehen meine Worte, wenn sie mir fehlen?
02. Februar 2010, 05:16 Uhr von CeKaDo
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Der Erste des Monats - Angebertag
Statistik, was sonst.Weil ich aber grad nicht so gut bei Laune und bei Nase bin, wird es etwas kürzer als sonst.
Der Tages(b)log brachte im Januar meiner persönlichen Beweihräucherung 239.340 Besucher mit 148 Kommentaren. Das entspricht durchschnittlich 7.721Besucher pro Tag, die 4,8 Kommentare hier lassen.
Insgesamt erbrachten alle CeKaDo-geführten Webseiten 383.516 Besucher in den Januar, was einem Tagesdurchsatz von 12.371 entspricht.
Damit erhöht sich der momentane Zählerstand im Tages(b)log derart, daß die 6.000.000-Schallmauer vermutlich am 13.02.2010 überschritten wird. Bei allen Webseiten wird es die 7.000.000 vermutlich am 20.02.2010 geben, womit dann ein Doppeljubiläum erreicht wäre. Ich werde es wahrscheinlich in aller Stille begehen.
Im Januar erreichte der Tages(blog) das gespeicherte Volumen von 4.293 Dateien in 206 Ordnern und einem Umfang von 262 MB. Die beiden für den Betrieb nötigen Datenbanken haben eine Größenordnung von 9,65 MB erreicht.
Insgesamt entstand ein Traffic im Januar 2010 von 13,552 GB. Nicht zuletzt auch durch die 685.967 Besuche von Robotern.
Wie oft ich Sex hatte, interessierte wieder 65 Besucher und mein Blogtestament wollten 74 Besucher lesen.
Das war´s, die nächsten Zahlen gibt es dann im März.
01. Februar 2010, 18:24 Uhr von CeKaDo
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Eigentlich und uneigentlich
Eigentlich würde ich heute und morgen und überhaupt noch gern zuhause bleiben.Uneigentlich gehe ich gleich zur Arbeit, weil ich meinen Schnupfen nicht als Grund für fehlenswürdig erachte.
Eigentlich bin ich ganz schön dumm deswegen.
Uneigentlich hätte ich ein schlechtes Gewissen, wie auch schon früher in der Schule.
Ginge es mir richtig schlecht, würde ich auch daheim bleiben. So ist es nur eine männlich gefühlte Erkältung, ich stehe also erst kurz vorm Tode sozusagen
01. Februar 2010, 05:09 Uhr von CeKaDo
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Der Nachteil ...
... am vielen Trinken bei Erkältungen ist nicht nur das stetige Laufen der Nase, sondern auch der immens gestiegene Wasserverbrauch im Bad.Mal ganz abgesehen von den erheblich stärkeren Bemühungen der Heizung, die von meinen Füßen ausstrahlende Kälte zu kompensieren.
Was das alles kostet .......
31. Januar 2010, 18:08 Uhr von CeKaDo
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Buchprobe - Wie das Flüstern der Zeit
Wie das Flüstern der Zeit
Coverabbildung mit freundlicher Genehmigung
Die Geburt eines Mädchens inmitten des Zeitalters der Wanderungen weit vor dem Beginn unserer Zeitzählung. Ein geheimnisvoller Schamane weiht das Neugeborene mit einem Amulett in Form eines steinernen Auges. Und damit beginnt die abenteuerliche Lebensgeschichte von Alesha, deren Ziel die Herstellung des Friedens zwischen Gut und Böse ist. In einer Zeit voller Brutalität und strenger Regeln, gelenkt von der Macht eines geheimnisvollen Mannes mit einem gewaltigen Steinhammer, wächst die Heldin in Gefangenschaft eines mächtigen Königs auf.
Dicht erzählt und von schlüssig strukturierten Handlungssträngen geführt, entwickelt der Autor die parallelen Geschichten seiner Helden bis zum alles entscheidenden Kampf zwischen den Göttern der frühen Welt. Die einfache Wahl zwischen Gut und Böse, die wie Perlen aneinander gereihten Abenteuer von Männern und Frauen, Jungen und Mädchen, lassen das Buch sowohl als Jugendbuch, als auch für Erwachsene mit bewahrter Fantasie und Freude an einem Urzeit-Epos geeignet sein.
In neuer und verständlicher Sprache geschrieben, weiß Nicholas Fayé seine Leser dahin zu leiten, dieses Buch nicht so schnell aus der Hand zu legen. Verblüffend erscheint die Rückführung auf den Prolog, der viel zu schnell vergessen scheint, bis sich am Ende der Wunsch des Lesers entwickelt, im Vermächtnis seiner Ahnen nachzuschauen ...
Ich freue mich auf weitere Bücher von Nicholas Fayé und fühle mich versucht, den Beginn der Karriere einer männlichen und deutsch schreibenden Marion Zimmer Bradley erlebt zu haben. Dieses Buch lese ich später erneut und es wird einen Platz in meinem Buchregal bekommen, der nicht von ungefähr neben bekannten Autoren der Fantasyliteratur liegt.
Nicholas Fayé
Wie das Flüstern der Zeit
Books on Demand
9-783839-137505
280 Seiten
17,90 €
Versandkostenfrei bestellen:
Herzlichen Dank an den Autoren, der mir das Buch kostenlos als Rezensionsexemplar übersandt hat. Er hat sich beispielhaft freiwillig dem Risiko meiner Kritik gestellt und dafür danke ich ihm ebenfalls. Es hätte ja auch schiefgehen können
31. Januar 2010, 13:18 Uhr von CeKaDo
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Das Buch aus dem Blog
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- Blogstart
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Die folgenden Eintragungen dienen meiner persönlichen Statistik. Weil ich das gern mal wissen wissen, wie oft so etwas passiert. Haltet mich für bescheuert, ich brauche das manchmal ... ;-)
Ich war erkältet
- 01.02.2009
- 30.01.2010
Bart getrimmt
- 2009 = 28 mal
- 16.01.2010
- 29.01.2010
Frisörbesuch
- 2009 = 5 mal
- 29.01.2010



